Archiv für den Monat: Juli 2007

Im Norden nichts Neues (bitte!)

Wann immer in den letzten Tagen eine neue Meldung über Werder Bremen zu hören / lesen war, verhieß sie nichts gutes. Es scheint fast so, als läge ein Fluch über der noch jungen Saison der Grünweißen. Die positivste Überraschung war noch der falsch diagnostizierte Kreuzbandriss von Torsten Frings, der sich glücklicherweise "nur" als leichte Knieverletzung herausstellte. Ansonsten folgte eine Verletzungsmeldung nachder anderen. Sogar das für heute Abend geplante Testspiel gegen Mainz musste wegen der zahlreichen Ausfälle abgesagt werden. Steht die neue Saison also wirklich unter solch einem schlechten Stern?

Nun, manchmal muss man erst mit der Nase darauf gestoßen werden. Zur Not auch von einem Bayern-Fan. Vor ein paar Tagen wurde der Schriftsteller Jan Weiler auf der Internetseite der 11 Freunde in einem Interview um seinen Ausblick auf die neue Saison gebeten. Dabei machte er eine bemerkenswerte Aussage:

Frage: [Wer wird] am meisten überraschen?

Antwort: Das kann ich ja nicht wissen, sonst würde es mich ja nicht überraschen. Es konnte auch keiner im Kaffeesatz lesen, dass Nürnberg in der letzten Saison so stark sein würde. Bremen wurde vor der Spielzeit 87/88 abgeschrieben und als Verlierer der Saison betitelt. Am Ende wurden sie Meister.

Kurz in Arnd Zeiglers Standardwerk nachgeschlagen und bemerkt: es gibt tatsächlich eine Reihe Parallelen zwischen der Meistersaison vor 20 Jahren und der Situation heute. Werder hatte in den 80ern einige erfolgreiche Jahre gehabt, die Meisterschaft aber immer knapp verpasst. 1986/87 spielte Werder dann eine eher enttäuschende Saison und es schien, als könnte die beste Zeit vorbei sein. Mit Rudi Völler verließ der wohl beste deutsche Stürmer vor der Saison den Verein (im Gegensatz zu Klose schaffte er es sogar bis ins echte Ausland). Der als Ersatz verpflichtete Kalle Riedle galt zu Beginn der Saison als überteuertes Talent (in diesem Sinne: Willkommen bei Werder, Boubacar Sanogo!). Zusätzlich hinterließen die Abgänge von Bruno Pezzey und Dieter Burdenski eine große Lücke in der Hintermannschaft. Man erwartete, dass die Bremer ein Abwehrproblem bekommen würden. Werder wurde in den Medien als ein Team dargestellt, das seinen Zenit überschritten und es dabei verpasst hat, den Titel zu gewinnen.

Das Resultat war eine überlegen gewonnene Meisterschaft. Die Abwehr war besser als je zuvor (die nur 22 Gegentore sind bis heute Bundesligarekord) und im Sturm sorgte Riedle mit 18 Toren für die nötige Treffsicherheit. Nun wäre es vielleicht etwas viel verlangt, von der heutigen Werder-Mannschaft ähnliches zu erwarten. Aber es ist doch gut zu wissen, dass große Dinge passieren können, auch wenn die Situation nicht rosig erscheinen mag. Und mit etwas Glück kann ich vielleicht in einem Jahr an dieser Stelle auch eine Analogie zwischen den Bayern der Saison 07/08 und der Bremer Millionenelf 1971/72 herstellen…

Meine Top 5 (6)

Der Fußball-Osten wacht auf! Mit Cottbus und Aufsteiger Rostock sind nun wieder zwei ostdeutsche Mannschaften in der ersten Liga. Zumindest geographisch ist Hertha auch eine, womit wir schon bei drei wären. Immerhin 1/6 der Bundesliga! Nun ist der Ruf des Fußballs im Osten nicht undebingt der beste. Zumindest bei uns im Westen. Wieviel Wahrheit in diesen Vorurteilen über den ostdeutschen Fußball und seine Fans steckt, würde ich gerne wissen. Deshalb hier meine

Top 5 Fragen an die Fans der Ostvereine:

5. Der große, dicke, böse dreinblickende Cottbus-Fan neben mir mit der Glatze und dem SS-Runen-Tattoo – will der nur spielen?

4. Ist es legitim – sagen wir, bei einem Freistoß gegen uns aus zentraler Position in Strafraumnähe – in Berlin eine Mauer zu errichten?

3. Wenn ihr euer "lustiges" Lied singt (ihr wisst schon, das mit der U-Bahn nach Auschwitz), bedenkt ihr dann eigentlich, dass ihr zwar Erfahrung im Bau von Tunneln habt, aber es bis nach Polen doch ganz schön weit ist und das Graben mit zunehmendem Bierkonsum exponentiell anstrengender wird?

2. Sollte ein farbiger Spieler unserer Mannschaft, der von Rostocker Fans mit Affenlauten bedacht wird, in der Halbzeitpause eine Banane essen – wird das bei euch schon als Provokation gewertet?

Und meine Nummer 1: Wenn man aus Cottbus kommt, kommt man dann eigentlich wirklich aus Polen?

P.S. Wer Werder beim Kampf gegen Rassismus unterstützen und ein kleines Zeichen setzen will, klicke bitte hier. Natürlich reicht das nicht aus, aber es ist vielleicht ein Anfang.

HSV-Bashing (20)

Ich bin – mal wieder – zu spät dran. Der HSV hat aus einer eigentlich katastrophalen Saison noch das Beste für sich herausgeholt und den Einzug in den UI-Cup geschafft. Dafür meine nachträgliche Gratulation! Habe ich euch doch beim letzten mal noch für Eure aufkeimenden Europapokal-Hoffnungen aufs Korn genommen. Wer nach so einer Saison noch Siebter wird, sollte nicht unterschätzt werden. In der nächsten Saison könntet Ihr wieder eine bessere Rolle spielen (wenn wohl auch nicht die, die Ihr gerne spielen würdet). Ich werde trotzdem wieder einen Euro auf Euren Abstieg setzen. Die Quote dafür wird im Vergleich zum letzten Mal zwar bestimmt dürftig ausfallen, aber es geht schließlich nicht ums Geld, sondern ums Prinzip.

Nun geht es also in den immer wieder schönen UI-Cup. Im Gegensatz zu UEFA-Cup und Champions League eine wahre Charakterprüfung. Hier geht es nicht um Ruhm; nur die Ehre steht auf dem Spiel. Der gute Ruf sowieso. Spiele in Ländern, vor denen uns unsere Großeltern bestimmt gewarnt hätten (wenn wir sie gefragt hätten). Gegen Mannschaften, die ohne Aufspaltung des Ostblocks wohl nie auch nur in die Nähe eines Startplatzes für einen europäischen Wettbewerb  gekommen wären. Das ganze im Hochsommer, in einer Phase, wo die Beine noch vom Trainingslager schwer sind. Wo die Mannschaft sich noch "finden" muss (was – wie letzte Saison von Euch demonstriert – auch etwas länger dauern kann).

Euer Gegner heißt nun also Dacia Chisinau. Wieder werden grauenvolle Erinnerungen an vergangene Jahre voller Frust in mir wach. So einen Gegner kann man nur unter- ("muss man locker weghauen") oder überschätzen ("schwerer Gegner, schlechte Platzverhältnisse, Lebensmittelvergiftung, gibt keine Kleinen mehr"). Es ist nicht so, dass Ihr dabei nichts gewinnen könntet. Im besten Fall winkt Euch die Teilnahme am UEFA-Cup. Doch im schlechtesten die Häme bösartiger Journalisten, Werder-Fans und Blogger. Mit einem Unentschieden in Moldawien darf man also ganz zufrieden sein, noch dazu das "ganz wichtige" Auswärtstor geschossen. Und wenn es im Rückspiel nicht klappt: Hey, es kann auch was Gutes daraus entstehen, wie das Beispiel Werder (Pasching, 03/04) gezeigt hat. Allerdings habe ich da bei Euch so meine Zweifel.

P.S. Mir ist aufgefallen, dass ich mein Bashing seit einiger Zeit immer mehr in direkter Ansprache an den HSV formuliere. Nun gut, HSV-Fans sind wohl die letzten, die sich in ein Werder-Blog verirren. Trotzdem macht es mehr Spaß. Und außerdem kann mir so niemand vorwerfen, ich redete schlecht ÜBER unsere Hamburger Nachbarn…

Pausenclown

Werder – Bayern 1:4

Letzte Nacht ist mir im Traum Miro Klose erschienen. Er schwebte über meinem Bett und trug ein leuchtend rotes Gewand. "18", sagte er. "Was? Deine Nummer?" fragte ich. "Nein", antwortete er, hämisch grinsend, "euer Tabellenplatz nächste Saison!"

Ein Spiel gegen die Bayern ist immer etwas besonderes – selbst im Ligapokal. Eine 1:4 Klatsche gegen den großen Konkurrenten aus dem Süden ist daher nicht ganz einfach zu verdauen. Dabei begann eigentlich alles perfekt. Eine ersatzgeschwächte, vom Trainingslager müde Werdermannschaft dominiert das Münchner Starensemble. Leider nur eine Viertelstunde lang. Dann kam alles, wie man es befürchten musste. Die Bayern spielen groß auf, Werder offenbart Schwächen in der Abwehr und hält sich im Mittelfeld aus allem raus. Normalerweise ein Grund zum Ärgern, aber was soll’s, ist ja nur Vorbereitung. Auch der Schiedsrichter, der sich partout weigerte, dem ein oder anderen Bayernspieler für die Revanchefouls an Andreasen gelb zu geben, taugte nicht für langandauernden Ärger.Der Premiere-Kommentator ließ sich vom Münchner Ballzauber wie erwartet anstecken und "übersah" vor lauter Begeisterung ein kleines elfmeterwürdiges Foul im Bayern-Strafraum. Selbst das konnte mich nur kurzzeitig zum Fluchen bringen.

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Buchstaben-Zahlen-Kombination

Werder – Liverpool 2:3

Ich habe schon vor knapp einem Jahr betont, dass ich kein großer Freund von Testspielen bin. Sicher, sie sind notwendig zur Vorbereitung auf den Ernstfall, aber beim Anschauen hinterlassen sie meist einen faden Beigeschmack. Die fußballerische Qualität ist aufgrund der Trainingsbelastung gering, die vielen Auswechslungen zerstören spätestens ab der 60. Minute jeglichen Spielfluss und der unterschiedliche Stand der Vorbereitung beschränkt die Aussagekraft der Ergebnisse. Mangels anderer Anhaltspunkte zieht man aus Testspielen dann aber doch seine Schlüsse – leider sind es fast immer die Falschen.

Wenn der Testspielgegner Liverpool FC heißt, bringt es allerdings nicht viel, sich diese Weisheiten ins Gedächtnis zu rufen. Noch dazu war das Debut unserer Neuverpflichtung Carlos Alberto angekündigt, ein weiterer Grund zumindest ein bisschen euphorisch zu sein. Der Transfer wurde in der letzten Woche endlich über die Bühne gebracht. Nun kann der Brasilianer endlich sein Domizil im Park-Hotel verlassen und statt mit Kindern im Bürgerpark mit den großen Jungs in der Schweiz gegen den Ball treten. Am Rande seiner offiziellen Vorstellung konnte man immer wieder von "CA 19" lesen, wie sich Carlos Alberto anscheinend selbst gerne anreden lässt. Eine Kombination aus seinen Initialen und der Rückennummer. Woher diese Abkürzung stammt, konnte ich bisher leider nicht herausfinden. Vielleicht eine Anspielung auf die AK-47, besser bekannt als Kalaschnikow? Ein Scharfschütze also? Wir werden sehen. Für seine Torjägerqualitäten ist CA 19 bislang jedenfalls nicht bekannt.

Vielleicht werden derartige Kombinationen aber auch zum Trend der neuen Saison. Kurze Kennzeichen für Fußballprofis, perfekt geeignet zur Vermarktung, insbesondere für Schuhe, Sporttaschen und Sonnenbrillen? Kennt hier irgendjemand R 9? Dazu sind sicher nicht alle Spielernamen geeignet. MK 11 machte in der Hinsicht ja noch einiges her, auch wenn der Name in Bremen derzeit besser nicht laut ausgesprochen werden sollte. Ein JV 7 ist da weit weniger aufmerksamkeitsstark, was nicht unbedingt gegen Juri spricht. Die Zahl könnte allerdings auch als kleines Orakel für die Anzahl der Tore dienen, die ein Spieler zu schießen gedenkt. In diesem Fall wünsche ich mir gleich für den Bundesliga-Start einen Hauch von Star Wars: R2D2 (Rosenberg 2, Diego 2) für das Eröffnungsspiel und C3PO (Carlos [Alberto] 3, Podolski 0) für das Heimspiel gegen die Bayern.

Für Unruhe könnte derzeit eine Aussage von CS 27 sorgen, der Werder allem Anschein nach gerne sofort verlassen möchte. Auch die Suche nach einem neuen X 11 für den Angriff verlief vorerst im Sande. Unwahrscheinlich allerdings, dass dies die Werder-Verantwortlichen groß aus der Ruhe bringt. Zu positiv sind die Eindrücke, die Neuzugang CA 19 in den ersten Tagen (inklusive des heutigen Spiels) hinterlassen hat. Zu groß die Vorfreude auf die neue Saison, mit den zahlreichen Highlights gleich zu Beginn. Gegen Liverpool zeigte Werder dem Einvernehmen nach "gute Ansätze", die sicherlich noch ausgebaut werden können, wenn erstmal wieder alle Spieler an Bord sind. Man braucht sich um Werder also vorerst keine Sorgen zu machen. Ich bin gespannt, als wie falsch sich diese Schlüsse herausstellen werden.

Warten auf Mr. X

Während sich die Mannschaft auf Norderney die nötige Kondition für die neue Saison erarbeitet und die Anzahl meiner Sommerloch-Posts dank Prüfungsstress auf ein erträgliches Maß beschränkt bleibt, macht man sich so seine Gedanken. Wie sieht die Liste aus, die Thomas Schaaf und Klaus Allofs zusammengestellt haben? Wie lauten die Namen, die als Klose-Ersatz in Frage kommen? Seit Wochen wird nun spekuliert, geistern Namen durch die Presse, die – mal mehr, mal weniger ernsthaft – mit Werder in Verbindung gebracht werden bzw. wurden.

Es scheint fast so, dass Allofs von der Presse jeden Morgen ein paar Spielerfotos vorgelegt bekommt und sich dann aussuchen darf, über wen an diesem Tag wild spekuliert werden darf. Von Außen ergibt sich ein diffuses Bild, wenn alle paar Tage lang gemeldet wird, dass dieser oder jener Spieler doch nicht kommt. Mein Mitleid gilt allen, die sich ihr Trikot schon mit "Baros" beflocken lassen haben. Noch mehr Mitleid habe ich allerdings mit allen, die – wie ich – jeden Tag nach dem Aufstehen als erstes nachschauen, ob Carlos Alberto schon da ist (angeblich ist er seit gestern in Bremen). Es ist ja nichts neues, dass Transfers sich ein bisschen in die Länge ziehen können (siehe Klose), aber ein solches Theater sieht man nicht allzu oft – schon gar nicht mit Bremer Beteiligung.

Doch irgendwie lebt die Sommerpause ja von wilden Spekulationen. Sie sind der Stoff, der uns die Monate Juni und Juli überleben lässt, wenn schon keine WM / EM ansteht und das Wetter nicht erlaubt, sich anderweitig abzulenken. Und wenn man an Tagen, an denen sich Klitschko, Tour de France, Formel 1 und Wimbledon Finale die Klinke in die Hand geben, trotzdem nur an das Wohl des Vereins seines Herzens denkt, dann ist sowieso alles zu spät. Deshalb jetzt hier eine willkürliche Liste von Spielern, die Werder Bremen unbedingt kaufen muss:

       
  • Sergio Zarate: Wenn sein kleiner Bruder nicht will, dann nehmen wir eben die original "Zaubermaus". Er ist zwar schon 38 und hat seine Karriere eigentlich vor drei Jahren beendet, aber seit Otto Rehagels Zeit wissen wir, dass das Alter von Spielern keine Rolle spielt. Alles andere ist kokolores!
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  • Der einzig wahre Toni: Egal, ob seine beste Zeit vorbei ist. Egal, ob es sportlich Sinn machen würde. Zur Not könnte der "kleine, dicke Brasilianer" (Zitat: Andi Herzog) als Maskottchen vor der Ostkurve für Stimmung sorgen.
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  • Jan Simak: Es gibt wohl nicht viele Spieler in Europa, die talentierter sind als der Tscheche. Leider haperte es an den Nerven und der Belastungsfähigkeit. Jetzt will er tatsächlich zum FC St.Pauli wechseln, dessen Fans bekanntlich besonders viel für Schönwetterspieler und Übersteigerfetischisten übrig haben. Dann kann er eigentlich auch zu uns kommen.
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  • Leandro Atilio Romagnoli: Er darf natürlich nicht fehlen. Sein bevorstehender Wechsel zu Werder wurde schon öfter verkündet Ivan Klasnic’ Transfer zum HSV. Unterschreib doch endlich!
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  • Irgendjemand von Olympique Lyon: Seit Jahren versucht Klaus Allofs nun, sich und uns für die Klatsche in der Champions League vor 2 1/2 Jahren zu rächen, indem er Lyon einen Spieler wegschnappt. Nicht geklappt hat es bislang bei Sylvain Wiltord, Syvain Monsoreau, John Carew, Alou Diarra und nun wohl auch Milan Baros. Da muss doch jemand zu holen sein!

Unwortgeschwurbel

Wie bekannt, wurden heute die neuen Trikots für die kommende Saison vorgestellt. Während mir das Design im Großen und Ganzen gut gefällt, finde ich den zugehörigen Artikel auf werder.de dann doch sehr kurios. Die Wortwahl erinnert an eine Mischung aus Marketingdeutsch und Begleitkommentar einer Modenschau.

Hier meine Höhepunkte:

  • "Basis für das Design der neuen Trikots ist die Schnittführung der 7. Entwicklungsstufe des "Kool Kombat", das erstmalig im Jahr 2000 mit dem Slogan "Stop Stopping" auf dem Spielfeld eingesetzt wurde."
  • "Unverkennbare Merkmale aller neuen Werder-Trikots sind die v-Kragenform und die v-förmig verlaufenden Mesheinsätze an den Seitennähten, die dem Träger noch mehr Dynamik verleihen."
  • "Als Ausweich-Shorts steht noch eine orangefarbene Variante mit grünen Mesheinsätzen und weißen Pipings zur Verfügung."
  • "Für die Kombination aus den Trendfarben army und lemon beim neuen Eventoutfit waren starke Einflüsse aus dem Modebereich verantwortlich, die nun auf das Spielfeld übertragen werden."
  • "Zu den beiden Spieloutfits gibt es vier Torwarttrikots (…) in den Farben gelb, sky (heller Blauton), dark violet (dunkles violett) und freaky pink."

Wer bekommt bei solchen verbalen Blutgrätschen nicht direkt Lust auf Fußball? Und was bitte will Bayern mit seinem geplünderten Festgeldkonto gegen unsere Mesheinsätze, Pipings und Kool Kombats in freaky pink schon ausrichten?

Dazu kommt noch der absolute Hammersatz (in der Kürze liegt die Würze), den ich mir auf meinen nächsten Werderschal drucken lassen werde:

  • "Die Borde ist in grün abgesetzt."

Ich weiß weder was eine Borde ist, noch warum man sie ins Grüne abgesetzt hat, aber es klingt auf jeden Fall sehr (Achtung, jetzt wird zurückgeschossen): "werder-like". In diesem Sinne hoffe ich auf eine interessante und erfolgreiche Saison 2007/08!