Der U-UEFA Cup (4): Wichtige Erkenntnisse

Werder – Vigo 2:0

Es gibt Spiele, auf die man wochenlang hinfiebert. Wenn es dann endlich so weit ist, sitzt man nägelkauend vor dem Fernseher bzw. im Stadion und wartet auf den in jedem Fall erlösenden Schlusspfiff. Dann fällt nach und nach die Spannung von einem ab und man kann sich endlich wieder auf andere Dinge konzentrieren. Es gibt auch Spiele, die man im Kopf schon abhakt, bevor sie überhaupt stattfinden. Entweder, weil man haushoher Favorit ist oder, weil es in dem Spiel um wirklich gar nichts mehr geht. Man schaut das Spiel dann eher gelangweilt, hängt nebenbei Wäsche auf oder ruft mal wieder seine Eltern an. Stadionfans haben es da schon schwerer. Auch bei solchen Spielen ist der Schlusspfiff erlösend.

Vom UEFA Cup Rückspiel gegen Vigo konnte man im Vorfeld weder das eine noch das andere behaupten. Es ging um eine ganze Menge, nämlich das Viertelfinale. Trotzdem fieberte ich dem Spiel keineswegs entgegen. Das Hinspiel in Spanien wurde 1:0 gewonnen, Vigo brachte einige der stärksten Spieler gar nicht erst mit nach Bremen um sie für den Abstiegskampf in der Liga zu schonen. Eigentlich alles nur noch Formsache. Doch ähnliches konnte man auch vor dem Spiel bei Ajax Amsterdam sagen. Was dort passierte ist noch zu frisch in den Köpfen, um ein solches Spiel schon vor Anpfiff abzuhaken.

Das Spiel selbst war dann größtenteils ereignislos. Werder musste nicht, Vigo konnte nicht. Am Ende wurde es ein recht sicherer 2:0 Sieg und das war auch schon fast alles, was von diesem Spiel in Erinnerung bleiben wird. Der Vollständigkeit halber aber trotzdem alle wichtigen Erkenntnisse aus dem Vigo Spiel:

Jurica Vranjes ist kein Frank Baumann (welch ein Wunder)…

Kevin Schindler!!!

Vielen Dank.

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