Die Antwort: Sky lenkt ein

Es gibt gute Neuigkeiten von der Sky-Front: Ein Einlenken.

Mit Datum vom 12.10. habe ich ein Schreiben von Sky bekommen, in dem man mir ein vernünftiges Angebot gemacht hat:

  • Sky entschuldigt sich für das “Missverständnis”, dass mir telefonisch zugesichert wurde, dass keine Aktivierungsgebühr für den Receiver anfällt.
  • Sky schreibt mir die Aktivierungsgebühr, die Versandkosten, die Gebühren für die Rücklastschrift und die Mahnkosten gut.
  • Sky erlässt mir eine Monatsgebühr aufgrund der Abschaltung meiner Smartcard.
  • Der Vertrag läuft ansonsten so wie vereinbart weiter.

Insgesamt verringert sich der offene Betrag auf meinem Kundenkonto damit von 305,06 Euro auf 131,64 Euro. Im Prinzip ist es das, was ich schon seit vier Monaten gefordert habe.

Was mir an dem Antwortschreiben außerdem gefallen hat:

  • Ich habe endlich das Gefühl, von Sky ernst genommen zu werden.
  • Es wurde konkret zum Sachverhalt Stellung genommen.
  • Es gab eine persönliche Ansprache und einen Namen unter dem Brief, kein anonymes “Ihr Sky Kundenservice”.
  • Die Antwort kam innerhalb weniger Tage, statt wie bisher nach einem Monat bzw. gar nicht.

Ich frage mich nun folgendes:

  • Warum dauerte es vier Monate, bis man meine Schreiben und mein Anliegen ernst genommen hat?
  • Hat man bei Sky per se bessere Chancen, wenn man sich per Einschreiben direkt an die Geschäftsführung wendet, als an den Kundenservice?
  • Spielten meine Blogeinträge dabei eine Rolle (von denen der letzte freundlicherweise von dogfood bei allesaussersport verlinkt wurde, weshalb ich davon ausgehe, dass ihn Leute von Sky gelesen haben)?

Wie dem auch sei, ich bin nicht auf einem Rachefeldzug. Mir ging es vor allem um eine Klärung der Angelegenheit und darum, nicht über den Tisch gezogen zu werden. Deshalb habe ich das Angebot angenommen. Ich bin also weiterhin Kunde bei Sky und bin momentan einfach froh, dass die Angelegenheit beendet ist.

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    2 Gedanken zu „Die Antwort: Sky lenkt ein

    1. Hey,

      erstmal Glückwunsch das alles so gelaufen ist wie dus dir eigentlich vorgestellt hattest.

      Prinzipiell glaube ich das es oft Sinn macht Schreiben per Einschreiben direkt an Geschäftsführung statt Kundenservice zu schicken. Die Schreiben werden zwar dennoch nie im Leben bei der Geschäftsführung landen (nicht bei Unternehmen mit der Größe, da wird vorher gefiltert), dennoch hat es einen gewissen Effekt.

      Sky kann, wenn sie wollen, Kundenservice bieten. Leider machen Sie das meiner Meinung nach viel zu selten. Damit sind sie aber nicht alleine in Deutschland, leider.

      Weiterhin viel Spass mit Sky, den hab ich auch. Immernoch mit altem Premiere-Vertrag ;-)

      Gruß

      Mario

    2. Ich glaube, Sky wird sich weiterhin so verhalten. Die allerallerwenigsten gehen solche Längen, um auf ihr Recht zu pochen. Und ohne deine Blogbeiträge wäre das wahrscheinlich auch nicht so weit gekommen.

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