Fußbälle auf Tauchstation – Tag 1 in Belek 2013

Am heutigen Samstag machte sich der Werdertross auf ins türkische Belek. Nach einem erträglichen Flug und einer kurzen Busfahrt ins Hotel versammelte sich das Team um 18:00 Uhr Ortszeit zum ersten Training. Wie erwartet waren fast alle Kaderkandidaten anwesend, lediglich Florian Hartherz musste krankheitsbedingt das Trainingslager absagen. Somit stehen Trainer Thomas Schaaf 29 fitte Akteure zur Verfügung. Außerdem nicht an Bord ist Mediendirektor Tino Polster, der ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen passen musste. Die Führung der Pressestelle vor Ort hat Michael Rudolph übernommen, somit darf er sich ausnahmsweise mit der gesamten mitgereisten Presseentourage  herumplagen. ;-)

Das erste Training

Nach einem kurzen Aufwärmen wurde in drei Gruppen trainiert. Gruppe eins bildeten die Abwehrspieler, um gemeinsam in diversen Übungen das Herausrücken, Verschieben und Pressing zu verbessern. Die Leitung übernahm hier der Cheftrainer persönlich, der mit lautstarken Anweisungen immer weider in die Übungen eingriff und Korrekturen vornahm. Eine tiefere Erkenntnis über das Leistungsvermögen und Form der Spieler lies sich hier verständlicherweise nicht ziehen.

Trainingslager in Belek ist noch kein Spießroutenlauf

Das Trainingslager in Belek ist noch kein Spießroutenlauf / Bild: MeineSaison.de/Cario

Die beiden anderen Gruppen (offensives Mittelfeld und Angriff) tauschen die Übungen mehrfach durch. Auf dem kleinen Nebenplatz wurden Sprints und Abschlüsse geübt und an der Koordination gearbeitet. Hier zeigte vor allem Johannes Wurtz, dass er ein “richtiges Pfund” abfeuern kann. Leider stimmte die Justierung bei ihm und vielen anderen nicht so richtig, so dass die Angestellten des Hotels satte 5 Fußbälle aus dem – hinter den hohen Zäunen befindlichen – See fischen mussten. In einer weiteren Übung wurde das schnelle Umschalten und der Angriff über die Flügel geprobt. Leider gibt es auch hier nicht so viel Positives zu berichten, die Flanken Elias waren eine Katastrophe, die Abschlüssen von Akpala aus dem Sturmzentrum ein ums andere Mal kläglich.

Nach einer Trainingseinheit lässt sich selbstverständlich noch nicht viel sagen, außer dass 29 gesunde Fußballspieler auf dem Platz standen und der niedrige Verletzungsstand intensive Trainingsarbeit in den nächsten Tagen verspricht. Dann sicher auch mit mehr Insights.

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