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Biedermeier

1.FC Kaiserslautern – Werder Bremen 0:0

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, am Anfang dieses Posts die positiven Aspekte des Spiels hervorzuheben. Es fällt mir jedoch schwer, auch wenn Werders Leistung nicht so schwach war, wie einige Schwarzseher vorhergesagt hatten. Gegen einen mutigen, aber auch bestenfalls durchschnittlichen FCK kam Werder nur zu einem mageren 0:0.

Hektischer Beginn und Probleme im Passspiel

Die abwartende Haltung, die Werder in der Anfangsphase einnahm, führte zunächst nicht zu einer Beruhigung des Spiels. Werder stand tief, attackierte spät und wollte wohl erstmal testen, wie ernst es die Lauterer mit den Offensivbemühungen meinten. Die Gastgeber ließen sich nicht lange bitten und versuchten, das Spiel von Anfang an in die eigene Hand zu nehmen. Bereits nach 60 Sekunden hätte es nach einem kapitalen Bock von Wiese 1:0 stehen können, aber der Kopfball von Kouemaha ging glücklicherweise übers Tor.

Werders Grundordnung sollte der zuletzt verunsicherten Mannschaft Stabilität geben, was nach der wackligen Anfangsphase auch einigermaßen gelang. Das Spiel gegen den Ball war passabel und die Spielanlage war gerade bei den drei defensiven Mittelfeldspielern gut zu erkennen. Bei Ballgewinn versuchte man durch flache Vertikalpässe schnell umzuschalten und den Ball zu den drei offensiven Pizarro, Rosenberg und Ekici zu spielen. Letzterer passt immer noch nicht so recht in diese Mannschaft. Direktes Spiel scheint ihm zuwider, jeder Ball wird erst angenommen, dann geschaut, dann gespielt – wenn es dann noch nicht zu spät ist. So kam es zu vielen Überflüssigen Zweikämpfen, die Ekici in großer Häufigkeit verlor. Ein bisschen fühlte ich mich an Diego erinnert, nur ohne die enorme Dribbelstärke.

Da die Fehlpassquote für die ambitionierte Spielweise zu hoch war, blieb Werder selten über längere Zeit in Lauterns Hälfte in Ballbesitz. Das vorsichtige Nachschieben seitens der Außenverteidiger und Rautenspieler hielt den Schaden dabei in Grenzen, weil man nicht ganz so anfällig bei Kontern wirkte, wie zuletzt. Es sorgte allerdings auch dafür, dass man nach Ballverlusten nicht direkt ins Pressing umschalten konnte. Offenbar eine gewollte taktische Maßnahme, da Werder auch ansonsten weitgehend auf Pressing verzichtete. Als Folge musste man sich jeden Ballgewinn durch diszipliniertes Verschieben in der Defensive erarbeiten.

Prödls Verletzung und ein überforderter Neuling

Während der eine Debütant, Tom Trybull, weitgehend überzeugen konnte, war ein anderer (relativer) Neuling mit seiner Aufgabe überfordert: Schiedsrichter Robert Hartmann erwischte einen denkbar schlechten Start und hatte in der Folge Probleme, das Spiel in den Griff zu bekommen. Schon das nicht geahndete Foul an Pizarro, das außer dem Unparteiischen wohl jeder im Stadion und im Fernsehen gesehen hatte, deutete dies an. Am ersichtlichsten wurde es dann beim nicht gegebenen Elfmeter für Werder, bei dem Prödl sich Oberkiefer und Nasenbein brach und blutüberströmt ausgewechselt werden musste. Selbst wenn der Schiedsrichter schlecht steht, hat er in dieser Szene nur zwei Optionen: Er pfeift gefährliches Spiel und gibt indirekten Freitstoß (weil er aus seiner Position nicht sieht, ob der Kouemaha Prödl wirklich trifft) oder er gibt Elfmeter, was die richtige Entscheidung gewesen wäre.

Sebastian Prödl ist 1,94 m groß. Wenn ein Ball auf Höhe seines Kopfs mit dem Fuß geklärt wird, übersteigt es meinen Horizont, wie dies keinen Regelverstoß darstellen sollte. Wenn ein Schiedsrichter dies nicht ahndet, ist er der Drucksituation, unter der ein Bundesligaschiedsrichter nun einmal Entscheidungen treffen muss, ganz offensichtlich nicht gewachsen. Hartmann nahm die Pfeife erst in den Mund, unterließ dann jedoch den Pfiff, was nahelegt, dass seine erste Intuition war, die Aktion abzupfeifen. Was ihn zu seinem Umdenken bewogen hat, vermag ich nicht zu sagen.

Zielstrebig Richtung Punkteteilung

An Prödls Verletzung ist Hartmann dennoch ebenso wenig Schuld, wie an Werders insgesamt dürftiger Leistung. Auch die Lauterer dürfen mit einigen strittigen Entscheidungen zu ihren Ungunsten hadern, beispielsweise dem nicht geahndeten Handspiel von Schmitz, welches aber wohl knapp vor dem Strafraum stattfand. Das 0:0 war ebenso leistungsgerecht wie ungewöhnlich für dieses Spiel. Torchancen entstanden trotz mangelnder Kreativität auf beiden Seiten in unerwarteter Regelmäßigkeit. Obwohl keine Mannschaft die Defensive wirklich entblößte, ergaben sich immer wieder Situationen, in denen nur ein Pass oder ein zielstrebigerer Abschluss zu einem Tor gefehlt hätten.

Der Spielverlauf gegen Ende der zweiten Halbzeit und die Tatsache, dass Schaaf nicht umstellen wollte oder konnte, machen das 0:0 eher zu einem Punktgewinn denn zu einem Punktverlust für Werder. Sorgen machen muss man sich vielmehr angesichts der Tatsache, dass die Mannschaft zwar die so häufig vermisste, gute Mischung aus Offensive und Defensive hatte, aber dennoch hinten anfällig wirkte und vorne nur selten zwingend wurde. An Platz 4 braucht man derzeit nicht zu denken. Auf Platz 7 hat man dagegen 6 Punkte Vorsprung. Wichtig ist nun vor allem, in den Heimspielen wieder zur Sicherheit im Kombinationsspiel zu finden.

Enttäuschend ist vor allem, dass man nach der Winterpause kein Stück weiter scheint, als zum Ende der Hinrunde. Im Gegenteil, man hat eher das Gefühl in puncto Passspiel zeige die Fieberkurve nach unten. Die Verletzung Prödls, just als Wolfs Verkauf nach Monaco nur noch Formsache scheint, zwingt Klaus Allofs wohl noch einmal zum Handeln. Die Null, die hinten endlich stand, tröstet über diese Punkte auch nur bedingt hinweg. Sie scheint eher ein statistischer Zufall zu sein, als Folge einer signifikant verbesserten Defensive. So sucht man verzweifelt nach einem Strohhalm, während man auf dem fünften Platz in der Tabelle steht – eine Platzierung, die man vor der Saison wohl sofort unterschrieben hätte.

Werder nach der Winterpause – Versuch einer Einordnung

Heute Abend startet Werder in die Rückrunde. Die letzten Ergebnisse waren besorgniserregend, doch weniger im Hinblick auf diese Saison als auf die nächste. Sowohl beim Blitzturnier in Düsseldorf als auch bei der 0:3 Niederlage in Rostock fehlte Werder rund die Hälfte des Teams, das gegen Kaiserslautern – und mutmaßlich auch in den weiteren Pflichtspielen – auf dem Platz stehen wird. Die Leblosigkeit, mit der man dort agierte, treibt jedoch nicht nur den Anhängern die Sorgenfalten auf die Stirn.

Zweiter Anzug vom selben Schneider sitzt nicht

Seit Jahren frage ich mich, warum der Sprung von der zweiten in die erste Mannschaft bei Werder so schwierig ist. Gerade in dieser Saison hat Werders U23 einen Kader, der vor Talenten nur so strotzt. Thomas Wolters Team spielt das gleiche System wie die Profis und man kann bei ihnen gut erkennen, wie anspruchsvoll es ist. Der Fußball ist häufig schön anzusehen, doch selten erfolgreich. Der Abstiegskampf der 3. Liga scheint mir nicht das richtige Umfeld zu sein, um es zu perfektionieren. Der Nichtabstieg am grünen Tisch im Sommer erweist sich eher als Fluch denn als Segen. In der Regionalliga hätten die Gegner ein niedrigeres Niveau, aber es ließe sich eben auch das System mit diesen jungen Spielern erfolgreicher umsetzen. Gerade die Stürmer, deren Selbstbewusstsein gemeinhin mit den erzielten Toren wächst, würden davon profitieren. Niklas Füllkrug ist beispielsweise ein begnadeter Fußballer, der in der U23 durch gute Leistungen aufgefallen ist. Er kommt aber auch mit der Empfehlung von nur vier erzielten Toren in Liga 3 in den Profikader.

Die Integration der Nachwuchsspieler ist jedoch das kleinere Problem derzeit. Erschreckend ist vielmehr, wie schnell die Mannschaft in alte Muster zurückfällt, wenn Leistungsträger ausfallen. Niemand erwartet von Boenisch oder Silvestre nach ihren langen Verletzungen Wunderdinge. Ganz im Gegenteil würde man von ihren Mannschaftskollegen erwarten, dass sie ihnen mehr Unterstützung zukommen lassen auf dem Feld. Die Spieler aus der zweiten Reihe sind dazu offensichtlich nicht in der Lage. Im Mittelfeld ragt der junge Trybull heraus, während Spieler wie Wesley oder Marin völlig deplatziert wirken. War es früher Werders Stärke, durch das eingespielte System die Ausfälle (und auch die Abgänge) wichtiger Spieler kompensieren zu können, hat man heute den Eindruck, dass ein Großteil der Reservisten selbst die Grundlagen des Systems noch nicht verinnerlicht hat. Zu groß sind die individuellen Probleme, die einige dieser Spieler mit sich herumschleppen.

Wagner und Wolf als Sündenböcke?

Bei den Nachwuchsspielern sieht man vielmehr, dass sie bemüht sind, die Vorgaben ihrer Position umzusetzen. Gut zu erkennen war dies im (sehr schwachen) Spiel gegen den BVB beim Wintercup. Trybull, Kroos und Trinks spielten einen soliden Part im Mittelfeld und versuchten, das Spiel durch direktes Passspiel schnell zu machen. Insgesamt wirkte dies jedoch alles andere als eingespielt und so geschah genau das Gegenteil: Das Spiel wurde statisch, weil man bei Ballgewinn schon Angst vor dem nächsten Ballverlust hatte. Niemand schien so genau zu wissen, wie man dem eigenen Spiel Impulse geben könnte.

Am Ende blieben nach dem insgesamt recht vielversprechenden Trainingslager drei lustlose, uninspirierte Partien, die allesamt verloren wurden. Konnte man sich beim Wintercup noch mit der relativen Stärke der Gegner und den kurzfristigen Verletzungsproblemen herausreden, war das Spiel in Rostock ein Offenbarungseid. Gegen einen zweitklassigen Gegner boten gerade die Spieler, die um ihre Einsatzchancen in der ersten Elf kämpfen müssten, eine miserable Leistung. Trainer und Manager waren nach dem Spiel mehr als nur angefressen und die nun doch sehr kurzfristigen Abgänge von Sandro Wagner und Andreas Wolf wirken vor diesem Hintergrund wie Frustverkäufe. Dabei machen beide Transfers durchaus Sinn. Wagner blieb in seinen Leistungen zu unbeständig, um ein verlässlicher Backup für den Angriff zu sein. Wolf spielte eine recht solide Hinrunde, steht nun aber hinter Naldo, Sokratis und Prödl nur an vierter Stelle der Hackordnung bei den Innenverteidigern. Mit Silvestre kommt zudem ein weiterer Abwehrspieler hinzu. Quantitativ und qualitativ kann Werder diese Abgänge auch ohne Ersatz gut wegstecken. Zudem werden die Gehaltskosten schon jetzt gesenkt, was mehr Spielraum für Neuzugänge und/oder Vertragsverlängerungen lässt.

Überdecken die Rückkehrer die Probleme?

Eine der wichtigsten Fragen vor der Rückrunde ist: Kann Thomas Schaaf sein System bei Werder wieder so perfektionieren, dass man damit auch gegen die großen Gegner mithalten kann? Die oben angesprochenen Probleme sind Indizien dafür, dass es ein sehr steiniger Weg wird. Man ist auch weiterhin stark von der individuellen Klasse einzelner Spieler abhängig. Doch es ist bei weitem nicht alles schlecht bei Werder. Wenn die Umstellungen fruchten, sollte zumindest die A-Elf konkurrenzfähig im Kampf um die internationalen Plätze sein. Der Wechsel von Fritz ins rechte Mittelfeld war ein prägendes taktisches Element der Hinrunde. Nun könnte sein Wechsel zurück in die Viererkette das prägende Element der Rückrunde werden. Mit Ignjovski und dem aufstrebenden Trybull hat man wieder genügend Alternativen im Mittelfeld, die auch defensiv den Anforderungen der Raute gerecht werden. Vor allem aber kann Sokratis durch die Umstellung endlich in der Innenverteidigung eingesetzt werden.

Auf der 10er-Position wurde in der Winterpause wie erwartet Mehmet Ekici integriert. Er hat zwar noch immer nicht ganz sein großes Manko abgelegt, die Bälle zu lange zu halten, doch insgesamt wirkt sein Zusammenspiel mit den Kollegen nun stimmiger. Wenn er seine Tendenz dazu, das Spiel aus der Tiefe lenken zu wollen, unterdrücken kann, dürfte er für Werder in der Rückrunde ein wertvoller Spieler sein. Die technischen Qualitäten dazu hat er allemal. Die Hoffnung in den weiterhin indisponierten Marko Marin scheint man dagegen so langsam aufgegeben zu haben.

Trotz der Ausfälle von Naldo und Hunt scheint Werder zum Auftakt der Rückrunde zumindest personell gut gerüstet. Große Hoffnungen, dass man die in der Hinrunde ersichtlichen Problemfelder erfolgreich behoben hat, sollte man sich jedoch nicht machen.

P.S. Morgen um 17 Uhr findet der erste “offizielle” Grünweiß-Stammtisch statt. Zusammen mit Kata, Joey und Anna werde ich dort über Werders Rückrundenauftakt diskutieren.

Zwischen Kaiserslautern und Leverkusen

Gegen Kaiserslautern hat Werder kämpferisch und in Ansätzen auch spielerisch das gezeigt, was ich mir in der frühen Phase dieser Saison erhofft habe. Fritz im Mittelfeld gefällt, genau wie Sokratis als Rechtsverteidiger (wobei er mir wohl auf jeder Position gefallen würde). Wolf hat sich im Spielaufbau gesteigert und die Fehlerquote gering gehalten. Im Mittelfeld passierte das Gegenteil von dem, was erwartet wurde: Hunt stabilisierte sich und spielte selbstbewusst, Marin wurde mit zunehmender Spieldauer zappeliger und ließ sich von seinen falschen Entscheidungen im Spiel herunterziehen.

Schaafs Wechsel trugen ihren Teil dazu bei, das Spiel in Werders Richtung zu entscheiden. Es war sowohl richtig, Fritz nach Bargfredes Verletzung auf die Sechserposition zu verschieben, als auch Wesley für Marin einzuwechseln, als sich das Mittelfeld eine Zeit lang destabilisiert zeigte. Bei einem Sieg lässt sich hinterher immer leicht sagen, dass der Trainer alles richtig gemacht hat. In jedem Fall war Schaafs Aufstellung mutig und nicht geleitet von irgendwelchen populären Forderungen.

In Leverkusen bekommt man es nun mit einem Gegner anderer Güte zu tun. Bayer ist spielerisch stark genug, um Werders Defizite gnadenlos offenzulegen. Die erste Halbzeit aus dem Pokalspiel gegen Dresden sollte Schaaf eine Warnung sein. Allerdings wirkt Dutts Team mental schwer angeschlagen und längst noch nicht so weit, wie ich es vor dem 1. Spieltag erwartet habe. Gegen Mainz kam spielerisch wenig, das war schon fast ein Armutszeugnis. Mainz hat exzessives Pressing gespielt, das ich in dieser Form von Werder in den letzten Jahren kaum mal gesehen habe. Sehr viel wird von der Laufarbeit abhängen. Wenn es gelingt, Leverkusen in deren Hälfte so unter Druck zu setzen, wie Mainz es geschafft hat, kann man die Verunsicherung ausnutzen und vielleicht noch verstärken. Ein Sturmduo Rosenberg/Thy scheint mir dafür gut geeignet, Pizarro kann man später bringen, wenn sich die beiden müde gelaufen haben.

Fragezeichen gibt es im Mittelfeld und in der Viererkette. Vertraut Schaaf nach Wolfs Verletzung schon wieder auf Prödl oder zieht er Sokratis ins Zentrum? Im letzteren Fall müsste Fritz wieder auf die Außenbahn wechseln und im defensiven Mittelfeld wäre ein Platz frei. Eine Raute aus Wesley, Ekici, Hunt und Marin wäre jedoch sehr offensiv und so könnte Ignjovski direkt zu seinem Bundesligadebut kommen. Eine andere Möglichkeit bestünde darin, Wesley als Rechtsverteidiger einzusetzen, doch das könnte angesichts der Sprunghaftigkeit des Brasilianers gegen Schürrle auch nach hinten losgehen.

Es ist in jedem Fall ein kleines Puzzle, das Schaaf vor dem Spiel lösen muss. Er wirkt dabei nicht annähernd so ratlos wie vor einem Jahr. Wer siegt hat eben Recht.

Zur Einstimmung aufs Spiel ein großartiger Text (gefunden im Blog von @anna_rosemary):

“Weil ich manchmal ein Esel bin und manchmal ein Hahn.”

Und morgen, morgen schrei ich mit.

Hinterlegt

Werder Bremen – 1. FC Kaiserslautern 2:0

So hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt. Werders erstes Bundesligaspiel 2011/12 wird angepfiffen und ich werde von einem Ordner an Tor 5 auf gefährliche Gegenstände gefilzt. Doch der Reihe nach.

Ich komme einigermaßen pünktlich zuhause los. Nicht so früh, wie ich eigentlich vor hatte, aber immerhin noch früh genug, um mich vor dem Spiel noch mit ein paar Werderfans zu treffen, mit denen ich mich vorher per Twitter verabredet hatte. So lerne ich dann endlich mal Stephen (@sreygate) vom Papierkugel Blog persönlich kennen und @KatarinaWerderf gleich noch dazu. Vor dem Rommy’s wird ein wenig gefachsimpelt und vorsichtig optimistisch auf das Spiel geschaut. Um 14:45 soll es dann mit meinem Bruder und meinem Neffen ins Stadion gehen. VIP-Loge-Nord. Denke ich.

Mein Bruder Wolfgang ist über einen Bekannten kurz vor Saisonbeginn noch an drei Dauerkarten gekommen. Zu meinem Glück ist er zum Zeitpunkt des Spiels jedoch noch im Urlaub, und da es seit dieser Saison für Dauerkarteninhaber keine einzelnen Tickets für die Spiele mehr gibt, sondern eine Plastikkarte, die für alle Spiele gültig ist, will er die Dauerkarten verständlicherweise nur an jemanden abtreten, bei dem er sich darauf verlassen kann, sie nach dem Spiel auch wiederzubekommen. Die Wahl fiel auf meinen anderen Bruder Robert, dessen 6-jährigen Sohn Lenni und mich.

Robert und Lenni warten schon vor dem VIP-Eingang Nord. Hier sollen wir die Dauerkarten abholen, die auf meinen Namen hinterlegt sind. Sein sollten. Es aber nicht sind, nach Auskunft der freundlichen Hostess, die mich ans Ticketcenter verweist. Am Ticketcenter lange Schlangen. Noch 40 Minuten bis Anpfiff. Einer der Ordner weist mich auf den separaten VIP-Schalter hin, an dem die Schlange weitaus kürzer ist. Nun sollte es doch schnell gehen. Drei Dauerkarten, VIP-Loge, hinterlegt auf den Namen Singer. Nicht gefunden. Wie war der Name noch gleich? Nein, tut mir leid, da müssen Sie sich dort drüben am Schalter noch mal anstellen.

Zurück in die Schlange, aus der ich vorher noch erleichtert geflohen war. Vor mir viele Menschen, die ein Problem mit ihrer Eintrittskarte haben. Die üblichen Geburtsprobleme bei der Einführung einer neuen Technologie. Später auch zu sehen beim Kauf einer Brezel. Die vorher via Internet aufgeladene Bezahlkarte ist nicht aktiviert. Zum aktivieren müssen wir uns am selben Stand anstellen, an dem wir uns auch hätten anstellen müssen, wenn wir die Karte nicht vorher online aufgeladen hätten. Der Fehler war Werder vorher bekannt, erfahre ich später. An unsere Brezeln kommen wir in der Halbzeit trotzdem. Zunächst kommen wir jedoch gar nicht erst ins Stadion. Tut mir leid, sagt man mir erneut. Auf diesen Namen ist hier nichts hinterlegt. Die Tickets sollten eigentlich auch am VIP-Eingang Nord liegen. Nein, das machen wir in dieser Saison nicht mehr. Das läuft nun alles zentral übers Ticketcenter. Ein Anruf bei Wolfgang. Mailbox. Kein Empfang. Ich versuche es erneut und erneut. Nichts geht.

Nun versucht es Robert auch. Ein Freizeichen. Jemand hebt ab, aber die Verbindung ist zu schlecht, um sich zu verstehen. Mein Handy stürzt unterdessen ab. Ausschalten, einschalten, PIN eingeben. Mist vertippt. Noch mal. Dann fällt mir ein, dass ich eine neue SIM-Karte habe. Wie lautet der PIN? Verdammt noch mal! Dritte falsche Eingabe. PIN gesperrt. Also schon mal keine Twitter-Updates im Stadion. Wenigstens erreicht Robert nun Wolfgang und kann drei Sätze mit ihm wechseln. Auf den Namen seines Stiefsohnes könnten die Karten auch hinterlegt sein: Saathoff. Wieder kein Treffer. Oder vielleicht der Name des Bekannten, der die Karten ursprünglich gekauft hatte? Müller. Ein Name, der hier nicht viel weiterhilft. Noch 5 Minuten bis zum Anpfiff.

Das Ticketcenter leert sich. Inzwischen sind alle Problemfälle gelöst, alle defekten Karten ausgetauscht. Nur Robert, Lenni und ich stehen noch dort. Aus dem Stadion tönt Arnd Zeiglers Stimme. Die Aufstellungen. Hunt spielt also doch. Und Thy auch. Lenni sitzt maulig auf der Fensterbank. Warum lassen die uns nicht ins Stadion? Ein letzter Versuch. Die immer verzweifelter wirkende Dame im Ticketcenter entschuldigt sich zum wiederholten Male, doch es gibt hier leider keine hinterlegten Karten.

15:29. Wir treten den Rückzug an. Ab in die Kneipe? In meinem Kopf werden Alternativen verglichen. Wohin kann man mit einem Sechsjährigen gehen? Robert schlägt vor, es ein letztes Mal am VIP-Eingang Nord zu versuchen. Guten Tag, hier sind drei Dauerkarten auf den Namen Singer für uns hinterlegt. Ein Moment, ich schaue kurz nach. Ah ja, da sind sie ja! Mir fällt alles aus dem Gesicht. Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich die ebenfalls sehr nette Hostess – eine andere als beim ersten Versuch – umarmen oder anbrüllen möchte. Ein Moment noch bitte, die Karten sind gar nicht für hier! Wie? Ungläubige Gesichter, so nah dran gewesen. Die Karten sind nicht für die Loge, sie müssen bitte nach draußen und da durchs Tor gehen. Es ist uns längst egal, wir würden uns auch auf die Treppenstufen setzen, wenn man uns doch nur endlich ins Stadion ließe. Wir hasten zum Tor, drei Dauerkarten in der Hand mit einem Namen drauf, den ich nie zuvor gehört habe – nicht Singer, nicht Saathoff und auch nicht Müller. Alles egal.

Als wir unsere Plätze erreichen, vergibt Thy gerade die erste Chance des Spiels. 85 Minuten später ist die Stimmung im Weserstadion so gut wie seit einem Jahr nicht. Die Ostkurve tanzt den Andre Wiedener und Lenni, der mehr Interesse am Lauterer Anhang zeigte, als am Spiel selbst, strahlt wie ein Honigkuchenpferd. Schlimmer hätte die Saison nicht anfangen können. Besser hätte der Stadionbesuch nicht sein können.

Never Dreamed You’d Leave in Summer

Bundesliga, 17. Spieltag: Werder Bremen – 1. FC Kaiserslautern 1:2

Nachdem mich die letzten Wochen einigermaßen zuversichtlich stimmten, dass sich Werder auf einem guten Weg aus der Krise befände, hat die Mannschaft diese Zuversicht mit einem erneuten Offenbarungseid zum Ende der Hinrunde weggewischt. Nach der verdienten Heimniederlage gegen den Aufsteiger aus Kaiserslautern bleiben eine Menge offene Fragen, die es in der Rückrunde zu beantworten gilt.

Anhaltende Konzentrationsmängel

Es ist die ewig gleiche Mischung aus defensiver Fragilität und offensiver Einfallslosigkeit, die Werder in dieser Saison vor Probleme stellt. Es fehlt an Struktur im Spielaufbau, an Automatismen in der offensiven Mittelfeldreihe, an gefährlichen Standardsituationen. Dazu kommen die anhaltenden Personalprobleme, mit immer neuen Ausfällen, die zu ständig wechselnden Startformationen führen. Kaiserslautern hat im Weserstadion gut gespielt, immer wieder gefährlich gekontert und Werder im zentralen Mittelfeld weitgehend kontrolliert. Es wurde ihnen von Werder allerdings auch einfach gemacht.

Das Gegentor in der ersten Minute war ein weiteres Exemplar Bremer Konzentrationsschwäche, die bei Torsten Frings anfing, sich über Petri Pasanen fortsetzte und in Per Mertesacker kulminierte. Leider ist unser Abwehrturm nicht nur körperlich manchmal zu unflexibel. Als er Lakics Laufweg erkannte und darauf reagierte, war schon alles zu spät. Über weite Strecken der 1. Halbzeit fand Werder überhaupt nicht ins Spiel, was nicht allein durch Verunsicherung wegen des frühen Rückstands zu erklären ist. Weder Marin noch Hunt konnten für Impulse sorgen und das zuletzt gefestigte defensive Mittelfeld wies dieselben strukturellen Mängel auf, die schon über weite Strecken der Hinrunde Werder das Leben schwer gemacht haben.

Ausgelutscht?

Auch nach dem frühen Wechsel und der Systemumstellung tat sich Werder weiterhin schwer. Zwar gab es nach dem Ausgleich durch Hunt einige starke Minuten, in denen (meist durch Einzelaktionen) Torgefahr entstand, doch das war – wie sich schon kurz nach Wiederanpfiff zeigte – bloß ein Strohfeuer. Der erneute Rückstand war sinnbildlich für Torsten Frings Hinrunde. Zunächst traf er die falsche Entscheidung, als er statt des einfachen Balls eine Pirouette drehte, mit der er sich in eine gefährliche Situation brachte. Dann kam noch Pech dazu, weil er auf dem glatten Boden den Halt und damit auch den Ball verlor. Natürlich ist es nicht Frings Schuld, dass Sekundenbruchteile später auch noch Fritz ausrutschte, aber ein Spieler mit seiner Erfahrung sollte solche kritischen Situationen von vornherein verhindern. Alle großen Defensivspieler, die bis ins hohe Alter ihre Klasse halten konnten, verstanden sich hervorragend darin, gefährliche Situationen zu antizipieren und zu verhindern, bevor ihnen ein junger Gegenspieler ihre nachlassende Schnelligkeit um die Ohren hauen konnte. Genau dies scheint Frings nicht zu gelingen und deshalb hoffe ich sehr für ihn, dass er die Zeichen der Zeit erkennt und seine Karriere im Sommer beendet.

Ich möchte kein Frings-Bashing betreiben, denn er hat sehr viel für unseren Verein geleistet, aber es reicht einfach nicht mehr, um bei einem Verein mit Werders Ansprüchen eine Führungsrolle auszuführen. Leider. Noch reicht es aber dazu, sich in Würde zu verabschieden und vielleicht dem Verein in einer anderen Rolle weiterzuhelfen. In der letzten Rückrunde war Frings noch unsere Lebensversicherung in der Schlussphase vieler Spiele, in denen er als Antreiber und kühler Vollstrecker überzeugte. Am Samstag wurde er nicht zum ersten Mal in dieser Phase ausgewechselt. Sein Gesichtsausdruck beim Verlassen des Spielfelds war die bildliche Untermalung der Schlagzeilen, für die er unter der Woche gesorgt hatte. Für ihn kam Said Husejinovic in die Partie – nicht unbedingt ein Hoffnungsträger.

Doppelnull statt Doppelsechs

Der Wechsel war ein weiterer Ausdruck der Verzweiflung unseres Trainers. Nachdem die Umstellung in der ersten Halbzeit noch für eine gewisse Belebung gesorgt hatte, brachten die beiden Wechsel in der zweiten Halbzeit kaum einen Effekt. Mit Bargfrede und Frings nahm Schaaf beide Sechser vom Feld und brachte zwei weitere Offensivspieler. Man kann darüber diskutieren, ob es bei Werders Harakiri-Stil überhaupt noch einen Unterschied macht, ob die Positionen vor der Abwehr nominell besetzt sind oder nicht. Wenn beide Sechser so weit aufrücken, dass Abstände jenseits von Gut und Böse zwischen Viererkette und Mittelfeld entstehen, kann man auch gleich die Zone vor dem Strafraum mit dribbelstarken Kreativspielern bevölkern. Dumm nur, wenn den Innenverteidigern die kurzen Anspielstationen im Aufbau fehlen und mit Wagner und Arnautovic nur eineinhalb Spieler mit langen, hohen Bällen anspielbar sind. Ein stärkerer Gegner hätte Werder mit drei, vier präzisen Kontern eine richtige Abreibung verpasst.

Das Brechen und Würgen hätte für Werder in der Tat noch mit einem Punkt belohnt werden können, wenn Wagner den Kopfball aus kurzer Distanz am Torwart vorbei bekommen hätte. Einzelaktionen, die mit einem Anspiel auf Wagner endeten, waren an diesem Tag Werders einzige Waffe. Leider bleibt Wagner noch immer den Beweis schuldig, dass er ein guter Bundesligastürmer sein kann. Die Kritik an ihm finde ich insgesamt zu hart (immerhin ist er auf Bundesliganiveau ein Neuling und für Werder eigentlich Stürmer Nummer 4), aber außer ein paar guten Ansätzen ist noch keine Entwicklung erkennbar. Wagner kann als Stürmer eigentlich alles – irgendwie – aber nichts davon so gut, dass es ihn zu einer Bereicherung für unser Spiel machen würde.

Saisonziel: 40 Punkte

Noch vor dem Spiel sprach Klaus Allofs vom Anschluss an Platz 5. Angesichts der vielen Überraschungsmannschaften in der oberen Tabellenhälfte ist dieses Ziel nicht völlig unrealistisch. Die letzte Saison hat gezeigt, wie schnell man in dieser ausgeglichenen Liga einen Rückstand aufholen kann. Trotzdem halte ich es für ein falsches Signal, weil es die vorhandenen Probleme überspielt und suggeriert, wir wären schon wieder auf dem Weg nach oben. Es ist nicht das erste Mal, dass Allofs mit solchen Ansagen auffällt und ich würde mir wirklich wünschen, dass er sich mit damit in Zukunft etwas zurückhält. Mit 19 Punkten aus der Hinrunde heißt das erste und einzige Ziel, den Klassenerhalt zu sichern. Wenn die 40 Punkte früh erreicht werden sollten, kann man sich immer noch nach oben orientieren. Zum jetzigen Zeitpunkt wirkt es bestenfalls verzweifelt und im schlechtesten Fall wie einsetzender Realitätsverlust. Also Herr Allofs, bitte in der Winterpause etwas zurückhalten mit den Kampfansagen!

Für Thomas Schaaf geht es in der Rückrunde indes um mehr als nur den Klassenerhalt. Er muss beweisen, dass es sich bei ihm in der Hinrunde nur um eine Formkrise handelte, und er die Mannschaft wieder zurück zu alter spielerischen Klasse führen kann. Er muss beweisen, dass er noch immer talentiertes Personal weiterentwickeln und zu Spielern internationaler Klasse formen kann. Und er muss beweisen, dass er seiner Mannschaft ein geeignetes Post-Rauten-System verpassen kann.

Diese schlechte Hinrunde würden wir alle gerne vergessen. Ich erwarte von jedem einzelnen Werderaner, dass er alles dafür gibt, dass wir das schon bald guten Gewissens tun können.

DFB-Pokal, Achtelfinale: Tänzer

Werder Bremen – 1. FC Kaiserslautern 3:0

Genau so schnell, wie Werder gestern den 1. FC Kaiserslautern abfertigte, versuche ich heute die Nachbetrachtung abzuhandeln. Oft wird nach Pokalspielen zwischen Mannschaften aus unterschiedlichen Ligen geschrieben, es wäre kein Klassenunterschied zu sehen gewesen. Beim Spiel gestern war ein deutlicher Klassenunterschied zu sehen zwischen dem Tabellendritten der 1. und dem Tabellenzweiten der 2. Bundesliga. Werder kontrollierte das Spiel in allen Phasen, setzte die Pfälzer von Anfang an unter Druck und wurde mit Toren belohnt. Ich will nicht behaupten, dass Lautern nicht besser spielen kann, als sie es gestern taten, doch gegen eine so lauf- und spielfreudige Werdermannschaft hatten sie keine Chance.

Es ist sehr erfreulich, dass Werder gegen die Kleinen so souverän auftritt. Man muss nicht 5:2 in München gewinnen, wenn man dafür seine Pflichtaufgaben erledigt. Das tut Werder in dieser Saison seit der noch immer sehr ärgerlichen Auftaktniederlage gegen Frankfurt konsequent und so steht unterm Strich nun die tolle Bilanz von 16 ungeschlagenen Spielen in Folge. Im Pokal wartet im nächsten Jahr das Viertelfinale und man ist nur zwei Schritte von einer weiteren Fahrt nach Berlin entfernt. Die vielbeschworene Balance zwischen Defensive und Offensive stimmt bislang einfach, wie sich auch unschwer am Torverhältnis in der Liga ablesen lässt.

Sinnbildlich für den Aufschwung in dieser Saison ist das Zusammenspiel zwischen Özil, Hunt und Marin, das auch gestern wieder hervorragend klappte. Die drei wirbeln nicht nur übers Feld, sie tanzen. Der eleganteste dabei ist sicher Mesut Özil, dessen Ballbehandlung zum mit der Zunge schnalzen ist. Er spielt momentan selten über 90 Minuten mit vollem Einsatz, gönnt sich Auszeiten, schafft es aber trotzdem fast immer dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Der Grund dafür, dass Özils schöpferische Pausen kaum ins Gewicht fallen, heiß Aaron Hunt. Es ist nicht seine starke Form, sondern die Beständigkeit, mit der er sie hält, die überrascht. Schaaf wird nicht müde zu betonen, wie gut Hunts körperliche Verfassung ist und Hunt wird nicht müde – auf dem Platz. Er treibt das Spiel aus dem Mittelfeld an und ist an vielen gefährlichen Situationen beteiligt. Der dritte im Bunde, Marko Marin, blüht langsam richtig auf. Es tut ihm gut, von der Defensivarbeit im Mittelfeld ein Stück weit entbunden zu sein und im Angriff zu spielen. Seine Laufwege sind nicht die eines Mittelstürmers, doch mit seinen Dribblings und seinem Auge für den freien Mann sorgt er trotzdem für Torgefahr.

Das fast schon beängstigende daran: Dies ist nicht das Ende einer Entwicklung, sondern erst der Anfang. Wohin das noch führen soll? In jedem Fall wieder zu einer guten B-Note. Mit etwas Verletzungsglück vielleicht auch zu mehr. Selten war träumen schöner als heute.

Live-Blog: Werder Bremen – 1.FC Kaiserslautern

  • 19:37 MeineSaison - 80′ Sicher, Özil hat beim Tor ca. 30 Sekunden Zeit zum flanken, aber diese Präzision ist schon Wahnsinn!
  • 19:35 AnneriekeHolz - Party-Peter für Frings…mal sehen, ob er diesmal 4Min. durchhält
  • 19:35 MeineSaison - 78′ Man könnte jetzt sagen, das Spiel sei entschieden. Ist es aber schon seit 20 Minuten. Özil u Frings gehen, Bargfrede u Niemeyer kommen.
  • 19:33 MeineSaison - 76′ Werder – Lautern 3:0, Oehrl. Gerade wollte ich schreiben: Werder hat 1 1/2 Gänge zurück geschaltet,da flankt Özil auf Oehrl. Kopfballtor
  • 19:33 AnneriekeHolz - TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR für Werder 3:0 durch Oehrl
  • 19:32 MeineSaison - TOOOOOOOOOOOOOORRRRRR!!!!!!
  • 19:25 MeineSaison - 69′ Es sieht nicht so aus, als würde Lautern hier noch etwas reißen. Werder spielt etwas mit dem Tempo,kommt dann u.wann gefährlich vors Tor
  • 19:19 MeineSaison - 63′ Erst Großchance Lautern, von Pasanen in der Mitte geklärt. Dann Konter Werder über Hunt. Dessen Hereingaben werden zweimal abgeblockt.
  • 19:17 MeineSaison - 60′ Wiese macht es mal spannend. Schwacher Klärungsversuch mit dem Fuß landet bei Nemec, dessen Schuss kann er jedoch problemlos fangen.
  • 19:12 MeineSaison - 56′ Pasanen mit guter Übersicht und gutem Pass in die Mitte. Oehrl verpasst Hunts Flanke in der Mitte knapp.
  • 19:08 MeineSaison - .@AndreasWuerz Laut Schaaf hat er nicht gut trainiert letzte Woche. War gegen Bochum gar nicht im Kader. Soll wohl ein Denkzettel sein.
  • 19:06 MeineSaison - 50′ Gelb für Schulz, der gegen Hunt zu spät kommt. Gute Position für Naldo. Kein schlechter Schuss, aber Sippel wehrt zur Seite ab.
  • 19:06 AndreasWuerz - Was hat eigentlich Rosenberg gemacht, dass er nich ran darf? #svwfck
  • 19:04 MeineSaison - 47′ Damit hat sich mein Torwunsch für Moreno erledigt. Verletzung des Wangenknochens. Marin mit etwas zu steilem Pass auf Özil.
  • 19:02 MeineSaison - 46′ Anpfiff 2. Halbzeit. Bitte genau so weiter, wie in Halbzeit 1! Wechsel Werder: Oehrl für Moreno Wechsel Lautern: Bileck für Mandjeck.
  • 18:52 MeineSaison - @medispolis: Nein, Arsenal-Syndrom wär blöd. Andererseits fehlen nur noch 34 Spiele zu “49 unbeaten”.
  • 18:49 MeineSaison - Moreno geht ein bisschen unter. Marin, Hunt, Özil und auch Borowski machen hinter ihm die Musik, während er sich im Sturmzentrum aufreibt. Ein Tor wäre ihm zu gönnen.
  • 18:48 MeineSaison - Richtig starke Leistung von Werder: Von der ersten Minute an das Heft in die Hand genommen, sehr ballsicher nach vorne gespielt und Lautern kaum Chancen ermöglicht.
  • 18:47 MeineSaison - @medispolis: Hm, wenn da wirklich ein Zusammenhang besteht, hoffe ich aber sehr, dass es dir in Düsseldorf gut gefällt… ;)
  • 18:46 medispolis - Jetzt darf Werder nur nicht das Arsenal-Syndrom bekommen. #svwfck
  • 18:46 MeineSaison - Halbzeit: Werder – Lautern 2:0. Leistungsgerechte Führung einer spiel- und lauffreudigen Bremer Mannschaft gegen harmlose Pfälzer.
  • 18:45 medispolis - Meine Güte, Werder gefällt mir immer besser. Seitdem ich nicht mehr in Bremen bin, spielen die umso stärker und konstanter. #svwfck
  • 18:40 AndreasWuerz - man man man, jetzt wird sogar noch Boro zum Torjäger… #svwfck
  • 18:39 MeineSaison - 39′ Werder – Lautern 2:0, Borowski. Marin und Hunt passen sich die Bälle auf links zu, Hunt flankt, Borowski köpft ihn rein.
  • 18:38 AnneriekeHolz - Boro….
  • 18:38 AnneriekeHolz - TOOOOOOOOR again
  • 18:38 MeineSaison - 39′ Werder spielt munter weiter nach vorne, ohne zu viel zu riskieren. Sieht sehr abgeklärt aus… TOOOOOOOOOORRRRRR!!!!!
  • 18:33 MeineSaison - 34′ Fritz gefällt mir gut auf Rechts. Macht mehr nach vorne als zuletzt, was auch daran liegen dürfte, dass er hinten wenig gefordert ist.
  • 18:31 MeineSaison - 31′ Zuckerpass Özil! Flach und steil auf Moreno, der sich den Ball leider noch ablaufen lässt.
  • 18:28 MeineSaison - 28′ Werder – Lautern 1:0, Pasanen. Ecke Özil, Schuss Marin missglückt und Pasanen hält den Kopf rein. Kein Abseits. Folgerichtige Führung.
  • 18:27 AnneriekeHolz - Endlich…. & verdient – durch Pasanen :o) schön!
  • 18:27 AnneriekeHolz - TOOOOOOOOR
  • 18:27 MeineSaison - TOOOOOOOOOOOOOOOOOORRRRRR!!!!!!!!!!
  • 18:26 MeineSaison - Weltklasse von Özil! Klasse von Borowski angespielt, der TANZT durch den Strafraum und scheitert am Pfosten. Sippel rettet gegen Moreno.
  • 18:24 MeineSaison - 24′ Und da ist mal eine Großchance: Chance von Özil eingeleitet, von Hunt abgelegt und von Özil knapp am Pfosten vorbei geschlenzt. Klasse!
  • 18:22 MeineSaison - 23′ Werders Druck hat etwas abgenommen. Eine richtig gute Torchance ist bislang nicht herausgesprungen.Lautern oft in letzter Sek.dazwischen
  • 18:19 AnneriekeHolz - Kommentator auf Premiere nennt Werder harmlos ?!?
  • 18:19 MeineSaison - 20′ Es ist ein Genuss zu sehen, wie Özil und Hunt auf engstem Raum den Ball behaupten. Nun mal ein Freistoß von Marin, aber locker abgefangen
  • 18:16 MeineSaison - 16′ Ecke für den FCK. Bislang ganz wenig Entlastungsangriffe. Werder nun mit Platz zum kontern, verspielt die Chance aber.
  • 18:14 MeineSaison - 14′ Knifflige Szene in Lauterns Strafraum: Flanke von Fritz wird im Strafraum mit der Hand geblockt, aber korrekterweise kein Elfmeter.
  • 18:12 MeineSaison - 13′ Spiel geht bis auf eine Ausnahme vorhin nur in Richtung Lauterer Tor. Morenos Abschluss erneut geblockt. Lautern schwimmt.
  • 18:08 MeineSaison - 9′ Auf der Gegenseite muss Wiese zweimal zupacken. Sehr unterhaltsame Partie bislang!
  • 18:08 AnneriekeHolz - Wieses Trikotfarbe schmeichelt mal wieder extrem seinem natürlichen Teint #GibHautkrebs keineChance
  • 18:07 BastianLeferink - Laut Radio gehts ja ordentlich los im Weserstadion. Ich glaube ich such mit doch ne Kneipe #svwfck
  • 18:06 MeineSaison - 6′ Werder macht von Anfang an Druck. Hunt setzt sich auf Rechts klasse gegen Nemec durch, flankt auf Moreno, doch d. Kopfball wird geblockt
  • 18:04 AnneriekeHolz - Mit Super-DieWand-Wiese natürlich pro #Werder
  • 18:03 MeineSaison - 4′ Erster Torschuss durch Borowski, sah eher nach verunglückter Flanke aus und wird von Sippel locker abgefangen.
  • 18:03 AnneriekeHolz - Mein Tipp heute #Werder vs. Lautern DFB Pokal – Elfmeterschiessen
  • 17:59 MeineSaison - 1′ Es geht los! #svwfck
  • 17:58 MeineSaison - Kleine Überraschung am Rande: Said Husejinovic ist heute im Kader. Wurde von Schaaf in dieser Saison bislang trotz dünnem Kader nicht berücksichtigt. Letzte Rückrunde war er an Kaiserslautern ausgeliehen.
  • 17:55 MeineSaison - Gespannt bin ich vor allem auf Moreno. Viel hat man von ihm bisher nicht gesehen, seine Einsatzzeiten hielten sich in Grenzen. Vielleicht kann er heute mal ein Ausrufezeichen setzen.
  • 17:53 MeineSaison - Die Aufstellungen:
    Werder Bremen: Wiese – Fritz, Mertesacker, Naldo, Pasanen – Frings, Borowski, Hunt, Özil – Marin, Moreno
    1.FC Kaiserslautern: Sippel – Dick, Amedick , Rodnei, Bugera – Pavlovic, Mandjeck, B. Schulz, Paljic – Jendrisek, A. Nemec
  • 17:49 MeineSaison - Lautern kassierte am Wochenende gegen Düsseldorf die erste Saisonniederlage, hatte vorher einen Lauf. Chancenlos sind die Roten Teufel sicherlich nicht.
  • 17:46 MeineSaison - Trotzdem spricht vieles für die Grün-Weißen: Werder ist im DFB-Pokal zuhause seit 21 (in Worten: einundzwanzig) Jahren ungeschlagen.
  • 17:45 MeineSaison - Außerdem Pasanen und Borowski in der Startformation. Boenisch und Bargfrede bleiben für sie draußen.
  • 17:45 MeineSaison - Bei Werder fehlt Pizarro verletzt. Er wird (wie in der letzten Pokalrunde) vertreten von Marcelo Moreno. Ob Werder den Ausfall seiner “Torgarantie” kompensieren kann?
  • 17:44 MeineSaison - Olaf Thon: “Torsten Frings sollte sich auf Werder Bremen konzentrieren. Er hat über 80 Länderspiele gemacht. Nun kann er sich zurücklehnen.”
  • 17:42 MeineSaison - Mit dem Hashtag #svwfck kann man von Twitter aus mitkommentieren.
  • 17:40 MeineSaison - DFB-Pokal Achtelfinale.
    Nachdem es gestern doch ein paar überraschende Ergebnisse gab, muss Titelverteidiger Werder Bremen heute gegen den Tabellenzweiten der 2. Liga ran.
  • 17:37 MeineSaison - Moin aus Bremen!

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