Schlagwort-Archiv: Dominik Schmidt

Talking Points

1. Kung-Fu Wiese

Es ist leider nicht das erste mal, dass Tim Wiese in dieser Hinsicht negativ auffällt, wenn das üble Foul an Olic auch schon knapp drei Jahre her ist. Für mich ist eine solche Aktion ein Zeichen, dass er nervlich eben doch nicht so über den Dingen steht, wie ich früher mal dachte. Ich kann auch nicht verstehen, dass manche Werderfans Verständnis für Wiese haben, weil er als einziger Rückhalt der Mannschaft von seinen Mitspielern immer wieder allein gelassen werde. Es sollte nun doch jeder bemerkt haben, dass auch Wiese nicht seine beste Saison spielt. Es gibt inzwischen in jedem Spiel mindestens eine Szene, bei der ich mir einen besser mitspielenden Torhüter wünschen würde, und da sind Wieses zahlreichen langen Bälle ins Nichts noch nicht mal mit berücksichtigt.

Nun darf Mielitz wieder für drei Spiele ran, der in der Hinrunde überragend gehalten hat. Wenn er nun ähnlich gute Leistungen abliefert, gibt es eigentlich keinen Grund, ihn nach Wieses Sperre wieder raus zu nehmen. Abgesehen davon, dass ich ihn für den besseren Torhüter halte, hat sich Wiese mit seiner Aktion auch das Argument verbaut, dass er dem nervlichen Druck besser gewachsen sei. Hugo Almeida wurde nach seiner roten Karte gegen St. Pauli öffentlich abgewatscht und in der Winterpause verkauft – Wiese wurde von Schaaf nach dem Spiel in Schutz genommen. Nach außen hin mag das (gerade kurz nach dem Spiel) noch vertretbar sein, aber intern muss es klare Worte geben. Ich glaube allerdings nicht, dass Schaaf Wiese wirklich auf die Bank setzt. Hier würde ich mir etwas mehr Vangaalismus wünschen.

2. Abschied von Dominik Schmidt?

Dominik Schmidt gehörte zu den wenigen positiven Figuren der Hinrunde. Mit seiner Entwicklung dürfte kaum noch jemand gerechnet haben. Als die Verletzungsprobleme am größten waren bekam er seine Chance und hat sie auf Anhieb genutzt. Eigentlich sollte die Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrags längst unter Dach und Fach sein. Nun liegen die Verhandlungen darüber erstmal auf Eis und es sieht so aus, als würde Schmidt Werder zum Saisonende ablösefrei verlassen. Die finanziellen Vorstellungen liegen nach Aussagen beider Parteien “meilenweit” auseinander. Ob Werder nun besonders knauserig oder Schmidt besonders gierig ist, kann man ohne die Zahlen zu kennen nicht beurteilen (kolportiert werden bei 120.000 € derzeitigem Gehalt eine Forderung von 840.000 € und ein Angebot von 420.000 € jährlich).

Man fragt sich allerdings, wo Werders Schmerzgrenze liegt bei einem Spieler, der lange Zeit in der 3. Liga zu versauern drohte und sicher nicht zu den Topverdienern gehört. Schmidt ist nicht mehr der jüngste und möchte nun auch finanziell einiges aufholen. Allofs Signal ist klar: Die Zeiten, in denen auch Spieler aus der zweiten Reihe mit lukrativen Verträgen langfristig gebunden wurden, sind nach den schlechten Erfahrungen der letzten Jahre vorbei. Dass dabei ein selbst ausgebildetes Talent ablösefrei den Verein verlässt, nachdem es den Durchbruch in die erste Reihe geschafft hat, hinterlässt jedoch mehr als nur einen schlechten Nachgeschmack. Schmidt ist ein Spieler, der für einen Neuanfang in der kommenden Saison ideal geeignet wäre. Hat hier ein Spieler seinen Marktwert überschätzt oder spart Werder am falschen Ende?

3. Jesus

Nach Denni Avdic und Predrag Stevanovic hat Werder mit Samuel Firmino de Jesus seinen dritten Neuzugang der Winterpause verpflichtet. Der Brasilianer, der vom FC Sao Paolo ablösefrei verpflichtet wurde, ist als zusätzliche Option für die Innen- und Außenverteidigung vorgesehen. Über den Leistungsstand des 24-Jährigen lässt sich derzeit noch nicht viel sagen, doch es dürfte sich eher um eine Option für die Zukunft denn eine sofortige Verstärkung handeln. Damit bestätigt seine Verpflichtung den Kurs, den Werder in der Winterpause eingeschlagen hat: Perspektivisch den Kader verändern, statt ihn für die Rückrunde zu verstärken.

Wer auf qualitativ hochwertigen Ersatz für Hugo Almeida, den langfristig verletzten Naldo oder gar Mesut Özil gehofft hat, dürfte darüber enttäuscht sein. Finanziell scheint Werder nicht auf Rosen gebettet, wobei sich die Frage stellt, ob tatsächlich kaum Geld zur Verfügung steht oder man ein Polster für die magere Zeit ohne internationales Geschäft behalten möchte. Letzteres wäre bei der akuten Abstiegsgefahr nicht unbedingt verständlich, doch angesichts Werders konservativen Finanzpolitik durchaus vorstellbar. Andererseits muss man sich gerade wegen dieser konservativen Finanzpolitik die Frage stellen, warum in einer solchen Krise kein Geld für Verstärkungen vorhanden ist. Ist Werder wirklich einer der finanziell “gesündesten” Vereine Europas? Und falls ja, was nützt einem das, wenn man dafür sehenden Auges in Richtung zweiter Liga marschiert?

4. Problemzone Mittelfeld

Jahrelang war das Mittelfeld Werders Prunkstück. Heute sieht das anders aus. Der Abgang von Mesut Özil konnte bislang nicht kompensiert werden, weshalb die Rufe nach der Verpflichtung eines echten Zehners nicht verstimmen. Ich sehe Werders größeres Problem jedoch schon seit einiger Zeit eine Reihe dahinter. Seit Baumanns Rücktritt hat Werder ein Problem im defensiven Mittelfeld, das durch Bargfredes überragende erste Saison und Frings Formanstieg in der letzten Rückrunde ein Jahr lang kompensiert werden konnte. In dieser Saison überzeugt mich Frings überhaupt nicht und Bargfrede hatte in der Hinrunde ein kleines Formtief zu überwinden.

Dahinter fehlen leider die Backups, die den Stammspielern Druck machen oder sie ersetzen könnten. Wesley kommt wohl am ehesten in Frage, doch der ist seit langer Zeit verletzt. Borowski und Jensen könnten dort aushelfen, spielten aus gesundheitlichen Gründen aber ebenfalls kaum eine Rolle. Niemeyer hat man vor der Saison nach Berlin verliehen, Nachwuchshoffnung Ikeng hat Probleme mit dem Kreuzband und der Disziplin.

Es krankt bei Werder in der Spieleröffnung. Die Bälle werden häufig nach außen oder lang in die Spitze gespielt, weil es im Mittelfeld kaum Anspielmöglichkeiten gibt. Frings ist immer für einen Zuckerpass gut, aber produziert zu viele Fehler und hat im Vergleich zu den Sechsern der Konkurrenz inzwischen deutliche Defizite. Es fehlt ein Passgeber im Mittelfeld, der im modernen Fußball meistens auf der (Doppel-)Sechs anzutreffen ist. Auf einen klassischen Zehner kann man verzichten (siehe Dortmund, Bayern oder Leverkusen), auf Sechser wie Sahin, Schweinsteiger oder Rolfes hingegen kaum. Vielleicht entwickelt sich Wesley in den nächsten Monaten dorthin. Auf dieser Position hat Werder im Sommer aber definitiv eine Baustelle.

5. Rangnick

Angeblich hat sich Klaus Allofs in einem Bremer Restaurant mit Ralf Rangnick getroffen, was zu vielen Spekulationen geführt hat (mehr Details dazu gibt es im Worum-Blog). Allofs bestreitet das und bezeichnet die Spekulationen als “Frechheit”. Einerseits wäre es schon ziemlich unvorsichtig, sich in einem bekannten Restaurant mitten in der Bremer Innenstadt mit einem potenziellen Schaaf-Nachfolger zu treffen. Andererseits kommt das Gerücht wohl von mehreren unterschiedlichen Quellen, was nahelegt, dass da zumindest ein Fünkchen Wahrheit dran sein könnte.

Ich finde es absolut nicht verwerflich, wenn sich unser Geschäftsführer auf die Zeit nach Thomas Schaaf vorbereitet. Es ist ja nicht völlig abwegig, dass Schaaf nicht über den Sommer heraus Werdertrainer bleibt. Den Markt sondieren und erste Gespräche mit potenziellen Kandidaten zu führen, gehört ganz einfach zu Allofs Aufgaben. Allerdings sollte dies auf diskrete Weise passieren und nicht bei einem Treffen im Madame Ho. Es würde jedoch zu Werders derzeitiger Außendarstellung passen.

6. Wohin geht der Trend?

Nüchtern betrachtet hat Werder in diesem Jahr eine solide (Hoffenheim), eine katastrophale (Köln) und eine über weite Strecken gute, am Ende aber schwache Partie (Bayern) abgeliefert. Während man zumindest in der Unbeständigkeit beständig ist, muss man sich langsam fragen, warum Werder seine Leistungen so schlecht dosiert. Lieber gegen die Bayern ohne Gegenwehr deutlich verlieren und dafür gegen Köln bis zum Umfallen kämpfen als andersherum. Zumindest punktetechnisch gesehen würde man damit besser fahren. Normalerweise müsste die Leistung der ersten 60 Minuten am Samstag Hoffnung für die kommenden Partien machen. Da Werder in dieser Saison jedoch kaum mal einen positiven Trend bestätigen konnte, glaubt kaum noch jemand an eine Fortsetzung gegen Mainz.

Das Programm der nächsten Wochen hat es in sich und weitere Aussetzer wie gegen Köln könnten dazu führen, dass Werder immer tiefer im Abstiegsstrudel versinkt. Auch Thomas Schaaf dürfte irgendwann der Geduldsfaden mit seinem Team reißen. Weder personell noch psychologisch bleiben ihm noch große Handlungsmöglichkeiten. Die siebenundzwanzigste Krisensitzung nimmt niemand mehr ernst und die weiterhin gut gefüllte Verletztenliste verhindert größere Umstellungen in der Mannschaft. Fraglich, ob Schaaf bei anhaltendem Misserfolg doch einen großen Umbruch (etwa durch Entmachtung von Frings und/oder Wiese) wagt oder sogar selbst zurücktritt.

Sommerpause (Teil 3a): Personalplanung 2011 – Tor und Abwehr

Heute gibt’s den letzten Teil meiner Sommerpausen-Trilogie. Zur besseren Übersichtlichkeit habe ich zwei Posts daraus gemacht.

Tor:

Tim Wiese: Er ist die unangefochtene Nummer 1 bei Werder. Seine Leistungen sind beständig auf hohem bis sehr hohem Niveau. In den letzten beiden Jahren hat er sich vom „Reflexgott“ zu einem mitspielenden Torwart entwickelt und konsequent an seinen Schwächen gearbeitet. Gilt trotzdem als Torwart alter Schule und hat fußballerische Defizite sowie Probleme bei der Strafraumbeherrschung.

Christian Vander: Eine solide Nummer 2 – nicht mehr, nicht weniger. Hat die Wackler aus der Anfangszeit bei Werder weitgehend abgestellt. Übt jedoch keinen Druck auf Wiese als Nummer 1 aus. Momentan ist dies kein Problem, mittelfristig sollte Werder die Position überdenken.

Nachwuchs: Sebastian Miellitz (21) und Felix Wiedwald (20) stehen hinter den beiden etablierten Torhütern im zweiten Glied. Beide sammelten in der letzten Saison durch Verletzungen der Konkurrenten schon Erfahrungen im Spieltagskader der Profis. Miellitz kommt bereits auf drei Einsätze bei den Profis, doch in Wiedwald sehe ich (von den wenigen Eindrücken, die ich von beiden habe) das größere Potenzial. Langfristig wird sich höchstens einer von beiden bei Werder etablieren können. Ihr Ziel muss es zunächst sein, sich durch starke Leistungen in der U23 für die Profis zu empfehlen und die Position von Christian Vander anzugreifen. Fraglich, ob einer von beiden irgendwann Tim Wiese ersetzen kann.

Transfers: Im Tor sind keine Transfers geplant. Die vorhandenen Torhüter werden nicht abgegeben. Als einzigen möglichen Grund für eine Neuverpflichtung in letzter Minute könnte ich mir eine langfristige Verletzung von Tim Wiese vorstellen.

Abwehr:

Per Mertesacker: Gesetzt in der Innenverteidigung. Hat eine durchwachsene WM gespielt und auch seine letzte Saison war nicht die beste. Bei Fans und Trainer trotzdem unumstritten. Beeindruckt nach wie vor mit seiner Ruhe und Übersicht. Entgegen vieler Kritiken mit guter Spieleröffnung. Größte Schwäche ist seine fehlende Schnelligkeit, die er gerade bei der WM zu selten durch gutes Stellungsspiel wettmachen konnte. Stagniert etwas, allerdings auf hohem Niveau. Verbesserungspotenzial vor allem beim Antizipieren von Spielsituationen. Spekulationen um einen Wechsel zu Arsenal erteilte Klaus Allofs eine Absage.

Naldo: Hat zurück zu seiner Form gefunden. In der vergangenen Saison insgesamt der bessere der beiden Innenverteidiger. Trotz seiner Größe schneller als Mertesacker und technisch sehr beschlagen. Sein Offensivdrang ist Segen und Fluch zugleich, da Werder ohnehin sehr risikoreich spielt. Erzielte allerdings letzte Saison für einen Abwehrspieler sensationelle 13 Saisontore. Vom Gesamtpaket her einer der besten Innenverteidiger der Liga, mit leichtem Hang zu Unkonzentriertheiten. Leider seit Beginn der Sommerpause angeschlagen und mit großem Fragezeichen versehen, was seine Genesung angeht. Ein längerer Ausfall wäre für Werder ein herber Verlust.

Sebastian Prödl: Hat sich bei Werder bislang unter Wert verkauft. Ist nach wie vor ein großes Talent, musste jedoch immer wieder auf der rechten Außenbahn aushelfen, wo er Probleme hatte. In der Innenverteidigung kam er nur bei Ausfällen zum Einsatz und konnte dabei nicht immer überzeugen. Ähnlich kopfballstark wie Mertesacker und Naldo, dazu mit viel Dynamik und guter Antizipation. Für einen Stammplatz jedoch noch nicht beständig genug und unter normalen Bedingungen mit wenig Aussicht auf mehr Spielpraxis. Spielte eine gute Vorbereitung. Naldos Verletzung könnte seine Chance sein.

Petri Pasanen: Routinier und Defensivallrounder. In der letzten Rückrunde mal wieder solider Rückhalt auf der linken Abwehrseite. Seine Wunschposition ist jedoch die Innenverteidigung, wo er wegen der großen Konkurrenz aber nur selten eingesetzt wird. Hat sich mit seiner Rolle als Aushilfskraft arrangiert und kommt dank seiner Vielseitigkeit trotzdem regelmäßig zum Einsatz. Defensiv sehr solide und taktisch gut geschult. Auf der Außenbahn nach vorne eher zaghaft, wenn auch längst nicht so harmlos wie oft dargestellt. Hat zu Saisonbeginn einen kleinen Vorsprung vor Boenisch.

Clemens Fritz: Hat in der letzten Saison nach langer Schwächephase zurück in die Spur gefunden und zeigte als rechter Verteidiger überwiegend gute Leistungen. Vor allem defensiv verbessert. Offensiv noch mit Luft nach oben, gerade im Vergleich zu seiner ersten Saison bei Werder. Hat im aktuellen Kader keinen ernsthaften Konkurrenten um einen Stammplatz. Ist dazu mit den Innenverteidigern gut eingespielt. In der Vorbereitung sehr beständig.

Sebastian Boenisch: Nach einer ansprechenden Hinrunde in der letzten Saison nach seiner Verletzung nicht mehr richtig in Schwung gekommen. Noch immer sehr abhängig von seiner physischen Verfassung. Lauf-, Kopfball- und Zweikampfstark. Im Stellungsspiel verbessert, aber noch mit Defiziten. Wirkt gegen hochklassige Gegenspieler schnell überfordert. Muss in dieser Saison den Sprung vom soliden Linksverteidiger ins obere Bundesligadrittel schaffen, um seinen Stammplatz zu festigen. Bekommt womöglich neben Aushilfskraft Pasanen noch einen weiteren Konkurrenten vorgesetzt. Zudem in der Vorbereitung mit kleineren Verletzungsproblemen.

Nachwuchs: Niklas Andersen (21) kam bislang nicht über gelegentliche Kadernominierungen hinaus. In zwei Jahren kommt er auf nur einen Bundesligaeinsatz. In der U23 zeigt er ganz gute Leistungen, doch wenn nicht bald noch eine Leistungssteigerung kommt, dürfte der Zug zum Profikader abgefahren sein. Ähnliches gilt in noch stärkerem Maße für Dominik Schmidt (23). Er wird im Profikader geführt, hat aber kaum noch Chancen sich dort festzusetzen. Besser sieht es da schon für Timo Perthel (21) aus, der sich in der vergangenen Saison zum Linksverteidiger umschulen ließ und dort überzeugen konnte. Falls niemand mehr für die Position verpflichtet wird, könnte er hinter Boenisch zum festen Bestandteil des Profikaders werden.

Transfers: Bislang wurde kein Abwehrspieler verpflichtet. Der Kader ist auf den Außenbahnen jedoch etwas dünn besetzt. Testspieler Aldo Corzo aus Peru wurde nicht verpflichten, wohl auch, weil er für die U23 nicht spielberechtigt ist, was es erschwert hätte, ihm Spielpraxis zu geben. Gesucht wird vor allem ein Linksverteidiger, sei es für die Startelf oder um Boenisch Druck zu machen. Definitiv nicht verpflichtet wird Aymen Abdennour, der laut Allofs in der letzten Saison “verbrannt” wurde. Häufig genannte Namen waren Reto Ziegler, Pablo Armero und Nadir Belhadj, die jedoch allesamt aus dem Rennen sind. Der Brasilianer Rycharlyson (Sao Paolo) ist laut Allofs kein Thema, doch es gibt Gerüchte wonach er Werders Plan B ist. Bleibt die Frage: Wer ist Plan A?

Bereits erschienen:

Sommerpause (Teil 1): Der ganz normale Wahnsinn

Sommerpause (Teil 2): Die Systemfrage reloaded

Es folgt:

Sommerpause (Teil 3b): Personalplanung 2011 – Mittelfeld und Angriff