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Notizen aus Belek

Wie im letzten Jahr ist Sebastian Cario wieder vor Ort in Werder Bremens Trainingslager in Belek und wird hier im Blog in den nächsten Tagen regelmäßig seine Eindrücke niederschreiben. Ich freue mich schon sehr auf Einblicke in das direkte Umfeld der Mannschaft. Vor allem zum heute alles dominierende Thema, den Wechselgedanken von Naldo, erhoffe ich mir ein paar Erkenntnisse.

P.S. Werder-Fan Sebastian schreibt in seinem Blog über Online Marketing & Co. Schaut mal vorbei, wenn euch das Thema interessiert.

Quo Vadis Werder Bremen? Eine Analyse nach dem Trainingslager in Belek

Der Beginn der Rückrunde steht vor der Tür und es gab hier im Blog noch keine wirkliche Analyse der Situation bei Werder am Ende der Winterpause. Meine begrenzte Zeit ließ es leider nicht zu. Daher trifft es sich gut, dass Sebastian Cario (@elcario bei Twitter) einen Gastbeitrag geschrieben hat. Sebastian war beim Trainingslager in Belek vor Ort und hier ist seine – wie ich finde – sehr aufschlussreiche und fundierte Analyse:

Vom 03. Bis 11. Januar 2011 hatte ich die einmalige Möglichkeit mit Werder Bremen ins Trainingslager zu reisen und so hautnah an der Mannschaft zu sein. Insgesamt war das für mich persönlich eine großartige Erfahrung. Mehr als mein persönliches Befinden und den Spaß den ich dort hatte interessiert den geneigten Leser aber der Zustand des Teams und die Dinge, die man als daheimgebliebener und medial abhängiger Fan nicht zu sehen bekommt. In der guten Tradition dieses Blogs werde ich in den nun folgenden Zeilen eine Analyse wagen, die aus den Eindrücken des Trainingslagers (ich habe kein Training verpasst), kombiniert mit den Erkenntnissen aus Diskussionen mit Fans, Betreuern, Offiziellen und auch Spielern, ergeben hat.

An erster Stelle steht dabei die Suche nach den Ursachen der Krise.

Die Verletzten

Wir blicken heute auf die schlechteste Hinrunde einer Werdermannschaft unter Trainer Schaaf zurück und über die Umstände ist bereits viel geschrieben worden. Sicher ist, dass wir großes Verletzungspech hatten und wichtige Stützen des Teams häufig fehlten. Dabei schmerzt besonders der Verlust von Naldo, der ein viel wichtigerer Spieler ist, als es ich je vermutet hatte. Zum Einen weil er immer Torgefahr ausstrahlt, bei Freistößen, nach Eckbällen und aus dem Spiel (Sololäufe) heraus. Zum Anderen da er sein gutes Stellungsspiel hat, eine hohe Geschwindigkeit an den Tag legt und ein großartiges Spielverständnis aufweist. Er ist schlicht ein sehr guter Innenverteidiger. Zwar hatte Vertreter Prödl auch mal ein Klops in seinem Spiel, aber insgesamt machte er die Sache als Innenverteidiger meines Erachtens nach gut. Eines aber kann er noch nicht leisten, denn mehr als der Innenverteidiger Naldo, fehlte uns aber der Spielgestalter Naldo. Der strukturierte Spielaufbau aus dem Abwehrzentrum ist eine zentrale Aufgabe Naldos gewesen, die er gut meisterte, wie man heute erkennen muss. Auch durch seine gefürchteten Alleingänge musste er immer direkt gestellt werden und konnte so eine menge Räume im Mittelfeld schaffen. Merte mag ein zwar ebenfalls ein guter IV sein, aber sein Spielaufbau ist durchsichtig und fad. Frings kann dieser Aufgabe auch nicht gerecht werden, dafür scheint er in seinen Bewegungen mittlerweile einfach zu langsam.

Auch Pizarro fehlte an allen Ecken und Ende. Im Trainingslager wurde einmal mehr deutlich, das dieser Spieler für uns einfach unersetzlich. Trotz fortgeschrittenem Alter [sic] war er einer der wenigen, der sich in jedem Training und in jedem Testspiel voll reingehangen hat. Beim Torabschluss schaffte es nur Pizarro auf eine annehmbare Erfolgsquote zu erzielen. Alle Anderen erwiesen sich häufig genug als Chancentod. Marin lupfte mehr als dass er schoss, Arnautovic prügelte die Bälle zumeist einfach drüber, Hunt schoss auf den Mann und Wagner traf nur den Pfosten oder die Latte. Um es mit den Worten von Mitreisefan Frank zu sagen: „Ich könnte jedes Jahr kotzen, dass Pizarro schon wieder älter wird.“ Aber: Verletzungspech hatten auch andere. Der HSV beispielsweise steht trotzdem (für seine Verhältnisse) noch ganz passabel da, obwohl reihenweise Stammkräfte fehlen. Es zeigt sich also einmal mehr, dass Werder Ausfälle von Schlüsselspielern einfach nicht kompensieren kann. Als zum Ende der Hinrunde auch noch „Pferdelunge“ Almeida und der aufstrebende Wesley fehlten war das Team völlig aufgeschmissen. Es aber allein an Personalproblemen festzumachen, wäre zu einfach.

Das System

Erschwerend kommt auch hinzu, dass Schaaf in den letzten Jahren vom 4-4-2 mit Raute zu einem 4-2-1-3 System gewechselt ist, welches er sehr variabel während des Spiels mal als echtes 4-3-3, mal als 4-5-1 spielen lassen will. Das Problem, dass auch dieses System von einem starken Spielaufbau abhängig ist, zeigte sich besonders in den Partien, in denen Werder gefordert war die selbst Initiative zu übernehmen. Hier fehlte ein Spielmacher, der die Bälle verteilt und sich als Anspielstation permanent anbietet. Zu oft verkrochen sich die Außenstürmer auf den Flügeln. Erhielten sie dann doch mal den Ball, waren die Innenverteidiger und die Mittelfeldspieler nur selten bereit zu helfen und sich anzubieten. Besonders in den Testspielen fiel wiederholt auf, dass die Bälle einfach steckenblieben, weil ein konsequentes Nachrücken nicht stattfand. Manchmal hatte es den Anschein die Spieler würden sogar Angst davor haben durch zu das Aufrücken in einen Konter zu laufen. Hinzu kommt der – durch den Ausfall Naldos bedingte -mangelhafte Spielaufbau aus der Verteidigung und das Durcheinander auf der zentralen Position.

Gegen Eskisehirspor gab es einige Szenen, in denen das taktische Konzept völlig fehlschlug und sich bei Angriffen gleich 5 Spieler auf wenigen Metern vor dem Strafraum tummelten. Das Spiel wurde dadurch so eng, dass an eine Torchance nicht zu denken war. Man muss festhalten, dass es auch häufig an der taktischen Disziplin liegt, die bei Misserfolg von den Spielern selbst über den Haufen geworfen wird. Deshalb lässt sich hinterfragen, ob ein „einfacheres“ System nicht vielleicht die bessere Option wäre. Zwar waren wir im 4-4-2 mit Raute häufig leicht ausrechenbar, aber die Erfolge könnten wir uns bedingt durch die taktische Disziplin und Einzelaktionen oft genug trotzdem holen. Nicht, dass das 4-3-3 grundsätzlich schlecht wäre, es erscheint mir momentan einfach nicht als tragbar und zu komplex. Erst recht bedingt durch das Spielermaterial das derzeit zur Verfügung steht.

Die Problemkinder

Was auch als Fan außerhalb des Platzes deutlich zu sehen war: Werder hat einige Problemkinder, die sich nicht gerade als Motivationsbombe für die Mannschaft erweisen. Aaron Hunt beispielsweise, wirkte auf mich in diesen Tagen völlig abwesend. Klar, er war noch nie ein Sonnenschein, aber ich habe selten einen Menschen so wenig (gar nicht) lachen sehen. Ich weiß selbstverständlich nicht was in ihm vorgeht und eine Ferndiagnose ist sehr gewagt. Dennoch hat sein Verhalten auf und neben dem Platz für mich depressive Züge. Dies wird vor allem deutlich, dass er während des Spiels nur selten mit seinen Mitspielern kommuniziert, bei gelungenen und misslungenen Aktionen keine Reaktion zeigt. Seine Körperhaltung und sein Ausdruck sind so emotionslos, dass man das Gefühl haben muss, eine leere Hülle ohne Seele steht dort auf dem Platz.

Ein weiteres Problemkind ist für mich Sandro Wagner. Er scheint mir wenig in das Team integriert zu sein, redet außerhalb des Platzes kaum mit seinen Mitspielern und hat anscheinend kein Standing in der Mannschaft. Dazu kommt dann auch noch das viele Pech im Torabschluss, dass ihm in den vergangenen Monaten hold war. Nach so einer Verletzung ist es eh schon besonders wieder Anschluss zu finden. Und dies für ihn noch in einer völlig fremden Mannschaft. Auch im Training fehlten ihm im Torabschluss häufig nur wenige Zentimeter, dass er mir fast schon ernsthaft leid tat. Man hat die ganze Zeit das Gefühl, dass irgendwann der Knoten platzt und er dann nach Belieben trifft. Hoffen wir, es passiert bald. Immerhin hinterließ er auf mich einen besseren Eindruck, als Marko Arnautovic, der ebenfalls unter latenter Abschlussschwäche leidet. Aber nicht nur darunter. Arnautovic verhält sich auf dem Platz zumeist wie eine stolze Koryphäe. Aber neben dem Platz leidet er meiner Ansicht nach unter einem gewaltigen Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, was ihn zu einer großen Belastung für die ganze Mannschaft machen kann. Dies merkt man auch als Außenstehender auch an seinem Verhalten neben dem Platz. Wenn keiner der anderen Spieler mit ihm spricht, beginnt er häufig damit andere anzustoßen, ihnen an das Ohr zu schnippen oder lauthals zu pfeifen. Das kann schon dazu führen, dass das Nervenkostüm der Mitspieler häufiger arg strapaziert wird und somit nicht zur Teamstimmung beiträgt.

Die Kaderplanung

Auch in Belek wurde viel zu Neuverpflichtungen spekuliert und täglich neue Namen gehandelt. Zu der Baumjohann-Geschichte habe ich ja getwittert,  auch die Reaktionen darauf im Worum sind mit nicht verborgen geblieben. Was durch diese Geschichte wieder einmal deutlich wurde ist, dass unser Gehaltsbudget ziemlich aufgebraucht ist. Das ist ein Problem, dass mit guten und teuren Spielern keines wäre, uns bei knappen Kassen aber besonders hart trifft. Wir haben beispielsweise in Jensen einen Spieler, der nach seiner Vetragsverlängerung sehr viel Geld verdient, aber derzeit keine Leistung bringt. Noch krasser ist dies im Fall von Vranjes, der noch immer auf unserem Gehaltszettel steht. Auch Silvestre wird nicht für einen warmen Händedruck spielen. Borowski möchte ich aus dieser Liste etwas heraushalten, denn sein Wert ist nicht nur auf das Spiel zu reduzieren. Er ist einer, der sich außerhalb des Platzes sehr einbringt und innerhalb der Mannschaft sehr wichtig ist, auch wenn er nicht in der Startelf steht. Das jedenfalls hört man aus dem Mannschaftsumfeld und ist auch beim Training zu beobachten. Das man aber auch auf dem Feld mehr von ihm erwartet sollte klar sein.

In einem optimalen Zukunftsszenario in Sachen Kaderplanung werden wir Jensen, Silvestre und Vranjes im Sommer los. Dazu triff Frings aus dem aktiven Geschäft zurück. Somit sollten uns dann brach liegende Gehaltsbudgets von 6 bis 8 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Man kann sicher Allofs den Vorwurf machen nicht weit genug gedacht zu haben, auf der anderen Seite würde uns ein Jensen in Topform schon ordentlich helfen und das Geschrei bei einem ablösefreien Weggang wäre groß gewesen. Auch die Abgabe von talentierten Jungspielern in der Vergangenheit tut in dieser Saison besonders weh, wie hilfreich hätte ein Dennis Diekmeier für uns heute sein können? Meiner Ansicht nach hat der Kader zu wenig „frisches Blut“ erhalten und benötigt dringend eine Selbstreinigung. Immerhin gibt es aber auch ein paar hoffnungsvolle Talente aus der Jugend.

Die Hoffnungsträger

In den Einheiten habe ich oft die mitgereisten Amateure und Jungspieler genauer beobachtet. Besonders gefallen hat mir vom Einsatz, Willen und Leistungsvermögen Clemens „Schoppe“ Schoppenhauer. Der achtzehnjährige Defensivspieler ging mit ordentlich Biss zur Sache und zeigte mit einigen starken Schüssen auch im Torabschluss sein Talent. Auch Lennart Thy zeigte sich mutig, versuchte auch in den Testspielen viel, auch wenn nicht alles gelang. Völlig klar ist aber auch, dass uns die beiden in der aktuellen Situation nicht helfen können und man bei jungen Spielern noch abwarten muss, ob der Sprung zu den Profis irgendwann gelingt. Von den Trainings- und Spieleindrücken der Spieler Testroet, Düke, Wiedwald und Balogun war ich nicht besonders angetan.

Die beiden besten Spieler des Trainingslagers waren für mich eindeutig Dominik Schmidt und Sebastian Mielitz. Der Vander-Ersatz zeigte einige überragende Paraden und war meiner Meinung nach auch deutlich stärker als Wiese. Hier ist es fast schade, dass Tim über eine absolute Stammplatzgarantie verfügt. Besonders aufgefallen ist mir die Spielkompetenz und die Beidfüssigkeit von Mielitz, der in Drucksituation oft eine fußballerische Lösung fand, wohingegen Wiese einfach nur den Ball wegdrosch. Auch die Abschläge und Abwürfe schienen mir wesentlich besser als die der Nummer Eins. Was ihm bisher fehlt ist die Erfahrung, generell sollten wir uns aber um unseren Ersatztorwart keine Sorgen machen. Bleibt zu hoffen, dass Sebastian uns noch länger erhalten bleibt.

Dominik Schmidt war für mich auf dem Feld klar der beste Mann, deshalb ist es umso bedauerlicher, dass er gegen Hoffenheim ausfällt. Hinten stand er bis auf wenige Ausnahmen sehr sicher und auch nach vorn schaltete er sich häufig mit ein. An seinen Flanken kann er zwar noch arbeiten, aber wenigstens sucht er die Möglichkeit. Etwas, was von den anderen Außenverteidigern nicht gerade zu behaupten ist. Ich persönlich bin sehr auf die Rückkehr von Boenisch gespannt, der in Schmidt einen ernstzunehmenden Konkurrenten gefunden hat. Wenn sich Dominik in seinen Leistungen stabilisieren kann und auch das Team insgesamt wieder besser zueinander findet, kann ich mir sogar vorstellen, dass er auch zukünftig der gesetzte LV sein wird und damit eine Baustelle stopft, die seit dem Weggang von Paul Stalteri besteht. Dann sollte aber auch die Vertragsverlängerung Schmidts in trockenen Tüchern sein.

Teamstimmung

In der Presse wurde häufig von „sehr guter“ Stimmung im Team berichtet, etwas, was ich nur teilweise nachvollziehen kann. Den Spielern war der Druck auch im Training stetig anzumerken, oft wurde gemeckert und moniert, sich verbal mit den Trainern und untereinander auseinandergesetzt. Im Kopf behalten haben ich zwei Szenen: Nach einem leichten Nachhaken von Thy an Kroos ging dieser auf den U-17 Europameister los und setzte sogar zu einem Kopfstoß an, der zum Glück nicht zum Ziel führte. In einer anderen Szene meckerte Jensen permanent über die Schiedsrichterentscheidungen von Wolfgang Rolff, was der mehrfach mit erbosten Worten konterte. Von „sehr guter“ oder „gelöster“ Stimmung kann auf dem Platz jedenfalls keine Rede sein. Wie es im Mannschaftshotel zugeht kann ich zwar nicht genau sagen, aber auch abseits des Platzes wirkte die Mannschaft nie wie ein echtes Team. So musste beispielsweise Neuzugang Danni Avdic immer alleine den Fußmarsch ins Hotel antreten, ohne dass sich ein anderer Spieler zu ihm gesellte oder sich mit ihm unterhielt. Integration sieht meiner Meinung nach anders aus, hier sind die Führungsspieler gefragt, die ihren Aufgaben anscheinend nicht nachkommen. Gleiches galt auch für Sandro Wagner, der ebenfalls völlig unintegriert erschien.

Die Führungsspieler

Werders Führungsspieler sind meiner Meinung nach nicht nur neben dem Platz, sondern auch auf dem Platz eine weitere Ursache für Werders Krise. Hier macht sich das Fehlen von Frank Baumann absolut bemerkbar, auch wenn ich bis vor kurzem nie geglaubt hätte so etwas einmal zu schreiben. Frings ist als Führungsspieler zwar ohne Frage wichtig, aber in entscheidenden Situationen oft überfordert (man denke an die WM2006 nach dem Spiel gegen Argentinien) und einfach nicht ruhig genug. Frings ist schnell mit sich selbst unzufrieden und wirkt statt beruhigend nur aggressiv auf seine Mitspieler ein. Baumann konnte auch bei einem Gegentor motivieren, die Lage beruhigen und das Spiel neu sortieren. Zusätzlich war er außerhalb des Platzes stets bemüht die Mannschaft zu einer Einheit zu formen. Auch an diesen Punkten sehe ich großes Verbesserungspotenzial. Spieler wie Mertesacker, Fritz und Wiese sind gefordert mehr Verantwortung zu übernehmen und das Team auf und neben dem Platz zu führen. Ohne eine echte Einheit werden wir keinen Erfolg haben (können).

Fazit

Insgesamt wurde für mich deutlich, dass die schlechte Hinrunde nicht auf einige wenige Ursachen zurückzuführen ist. Wir haben es hier eindeutig mit der Verkappung von etlichen Umständen zu tun, die allesamt auf unsere missliche Lage einzahlen. Deshalb wird es auch keine Patentlösung geben. Ich selbst habe die Hoffnung, dass wir die Saison auf Grund unserer individuellen Klasse noch halbwegs über die Runden (Platz 8 bis 12) bringen und dann im Sommer ein großer Schnitt gemacht wird. Im Idealfall können wir durch Abgänge unser Gehaltsgefüge wieder in die richtige Bahn bringen und einige junge, motivierte Spieler verpflichten, um dann zur Saison 2011/12 wieder voll anzugreifen. Ich hoffe, dass dieser Schnitt nicht ausbleibt, denn mit der aktuellen Personalsituation und Mannschaftsatmosphäre halte ich langfristigen Erfolg nicht für möglich.