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Einmal Torhüterdiskussion bitte

Da haben wir sie also endlich: Die Torhüterdiskussion. So sehr ich mich über den tollen Empfang für Tim Wiese im Weserstadion gefreut habe, so vorhersehbar war die folgende Themensetzung in den Medien: Der in Hoffenheim aussortierte Ex-Nationaltorwart soll bitte schön nach Bremen zurück kommen und den “Unsicherheitsfaktor” Mielitz ersetzen. Gute, alte Zeit.

Das Abschiedsspiel von Torsten Frings war eine schöne Gelegenheit, noch mal ein paar Werder-Legenden in Aktion zu sehen. Wer beim Empfang von Diego, Johan Micoud und Thomas Schaaf keine Gänsehaut hatte, muss schon sehr abgehärtet sein. Das darauf folgende Spiel war schön anzusehen, inklusive leichtfüßiger Offensivaktionen aus dem Hause Micoud, Ailton, Diego und Klasnic. Zum Schluss dann die obligatorische Auswechslung des eigentlichen Stars des Abends mit anschließender Lasershow und Musik. Ein rundum gelungener Abend, um kurzzeitig aus der tristen Gegenwart zu entfliehen und sich an der schönen Vergangenheit zu ergötzen. Nostalgie pur mit Klatschpappen und La Ola.

Wie man jedoch auf die Idee kommen kann, aus einem Kirmes-Kick im Altherren-Tempo irgendwelche Ableitungen auf Werders gegenwärtige Situation zu machen, ist mir schleierhaft. Aus lautem Beifall für Tim Wiese und gelegentlichen “Wiese für Bremen” Rufen (die jedoch deutlich leiser waren als die “Wiese für Deutschland” Rufe) wurde in der Regenbogenpresse nun also die Forderung nach einer Wiese-Rückkehr. Und tatsächlich gibt es nach wie vor Werderfans, die Wiese gerne wieder als Torwart in Bremen sehen würden. Das erklärt aber noch nicht, warum dies in den letzten Tagen zu einem öffentlich diskutierten Thema wurde.

Das Transferfenster ist geschlossen, Trainer Robin Dutt hat Mielitz früh in der Vorbereitung zu seiner Nummer Eins erklärt und es gab und gibt keinerlei Anzeichen, dass Werder auf der Torwartposition in näherer Zukunft eine Veränderung anstrebt. Im Gegenteil, wurden doch mit Wolf und Strebinger vor einem Jahr gleich zwei Torhüter verpflichtet, die als Ersatz und Konkurrenten für Mielitz herhalten sollen. Doch selbst wenn man diese Punkte ausblendet und unterstellt, dass Werder zukünftig nicht auf Mielitz setzen will und auf der Suche nach einem Nachfolger ist, warum um alles in der Welt sollten sie dann Tim Wiese zurückholen?

Die beiden häufigsten Kritikpunkte an Mielitz sind seine angeblich fehlende Ausstrahlung sowie eine zu hohe Fehlerquote, weshalb er für das Team kein echter Rückhalt sei. Während man Wiese in puncto Ausstrahlung durchaus hinterher trauern kann, leistete er sich in Bremen doch auch immer wieder kleinere wie größere Fehler. Trotz folgenschwerer Aussetzer wie in Turin und Glasgow kommen bei Wiese zuerst die Derby-Wochen 2009 gegen den HSV in Erinnerung. Damals war Wiese auf dem Höhepunkt seiner Karriere, stand im Kader der Nationalmannschaft und war trotz einer starken nachwachsenden Torhütergeneration unumstritten einer der besten deutschen Torwärte.

Schon damals war jedoch absehbar, dass Wiese auf kurz oder lang durch seine limitierten Fähigkeiten jenseits der Torlinie von jüngeren Konkurrenten überholt werden würde. Ab der Saison 2010/11 kamen seine Schwächen bei hohen Bällen, beim Herauslaufen und vor allem beim Mitspielen immer mehr zur Geltung – auch weil immer mehr andere Torhüter in der Bundesliga in diesen Bereichen gut waren. Offensichtlich wurde jedoch auch, dass das Bremer Umfeld Wiese seine Fehler lange Zeit schnell und gerne verzieh, was zunächst einmal ein positives Zeichen ist. Im Verein selbst sieht es jedoch anders aus, hier konnte man sich schon fragen, ob man den richtigen Zeitpunkt zum Wechsel auf der Torhüter-Position nicht verpasst hatte. Mielitz zeigte zwischen 2010 und 2012 gute bis sehr gute Leistungen in den Spielen, in denen er den verletzten oder gesperrten Wiese vertreten durfte. Aus sportlicher Sicht wäre der Wechsel ab Winter 2010 vertretbar, aus perspektivischer Sicht sogar angebracht gewesen.

Dehnen wir die Torwartdiskussion ein wenig allgemeiner aus

Es ist schon erstaunlich, dass bei einem ehemaligen Vorreiter des modernen Fußballs innerhalb weniger Jahre die meisten Entwicklungen verschlafen oder sogar bewusst ignoriert wurden: Modernes Aufbauspiel, moderne Sechser, modernes Flügelspiel, modernes Pressing, modernes Torwartspiel. Fast so, als wolle man sich plakativ den Trends im Fußball verweigern. Torsten Frings war Anfang des letzten Jahrzehnts eine fast schon revolutionäre Besetzung auf der Sechserposition – 2010 war er es nicht mehr. Im neuen Jahrzehnt zeichnete sich Werder vor allem dadurch aus, dass man der guten, alten Zeit hinterhertrauerte und sich sehnlichst die alten Verhältnisse zurückwünschte. Fast so, als hätte man im Biotop Bremen die Entwicklungen des deutschen wie europäischen Fußballs der letzten fünf Jahre nicht mitbekommen. Als Dortmund mit perfektem Pressing und Gegenpressing deutscher Meister wurde, sehnten wir uns nach einem neuen Spielmacher in der Tradition von Micoud und Diego. Als unterklassige Gegner Werder reihenweise mit Tempofußball auskonterten, sehnten wir uns nach einem besseren Sturmpartner für Claudio Pizarro, der ebenfalls 20 Tore pro Saison schießt. Als hoch-pressende Gegner unser Aufbauspiel völlig lahmlegten, wünschten wir uns einen Führungsspieler wie Frings im Mittelfeld zurück. Und nun, wo wir nach und nach endlich auf dem Weg sind, diese ganzen Versäumnisse langsam aufzuholen (dazu zähle ich die letzte Saison schon mit; Stichpunkte Pressing und Flügelspiel), möchten wir also einen Torwart zurück, der wie kaum ein anderer aktiver Bundesligatorwart noch die “alte” Torhüterschule repräsentiert.

So schön das Abschiedsspiel war, es sollte auch als Schlussstrich dienen. Die Zeit damals war toll und wird schwer jemals zu toppen sein. Aber sie ist Vergangenheit und wir werden sie nicht dadurch zurückbekommen, dass wir uns krampfhaft an sie zu klammern versuchen. War Werder unter Schaaf etwa erfolgreich, weil er versucht hat, die Tugenden der Rehhagel-Zeit wieder aufleben zu lassen? Hat er Bratseth als Libero und Borowka als Vorstopper zurückgeholt? Im Gegenteil, Schaaf hat ein Spielsystem perfektioniert, mit dem Frankreich ein Jahr vor seiner Amtsübernahme Weltmeister geworden ist, hat auf Viererkette, flexible Stürmer (Pizarro, Klasnic, Klose) und spielstarke Sechser (Baumann, Ernst, Frings) gesetzt. Er hat als einer der ersten deutschen Profitrainer Angriffspressing spielen lassen. Das war damals alles state of the art. Werder wurde nicht zu einem der beliebtesten Vereine der Liga, weil der Fußball so schön an die 80er und 90er Jahre erinnert hat, sondern weil er erfrischend neu und anders war, als das, was viele andere Vereine gemacht haben. Nur: Er ist es nicht mehr, das sollte nach ein paar Jahren so langsam jeder verstanden haben. Die Phase der Neu(er)findung ist selten schön, aber sie ist wichtig. Ein nostalgischer Blick zurück hingegen ist immer schön, sollte jedoch nicht den Blick voraus trüben.

Danke, Jungs, für das tolle Abschiedsspiel. Es war schön euch wieder zu sehen und ich denke gerne an euch zurück. Aber ihr seid unsere Vergangenheit, nicht unsere Zukunft. So long, and thanks for all the fish.

Talking Points

1. Kung-Fu Wiese

Es ist leider nicht das erste mal, dass Tim Wiese in dieser Hinsicht negativ auffällt, wenn das üble Foul an Olic auch schon knapp drei Jahre her ist. Für mich ist eine solche Aktion ein Zeichen, dass er nervlich eben doch nicht so über den Dingen steht, wie ich früher mal dachte. Ich kann auch nicht verstehen, dass manche Werderfans Verständnis für Wiese haben, weil er als einziger Rückhalt der Mannschaft von seinen Mitspielern immer wieder allein gelassen werde. Es sollte nun doch jeder bemerkt haben, dass auch Wiese nicht seine beste Saison spielt. Es gibt inzwischen in jedem Spiel mindestens eine Szene, bei der ich mir einen besser mitspielenden Torhüter wünschen würde, und da sind Wieses zahlreichen langen Bälle ins Nichts noch nicht mal mit berücksichtigt.

Nun darf Mielitz wieder für drei Spiele ran, der in der Hinrunde überragend gehalten hat. Wenn er nun ähnlich gute Leistungen abliefert, gibt es eigentlich keinen Grund, ihn nach Wieses Sperre wieder raus zu nehmen. Abgesehen davon, dass ich ihn für den besseren Torhüter halte, hat sich Wiese mit seiner Aktion auch das Argument verbaut, dass er dem nervlichen Druck besser gewachsen sei. Hugo Almeida wurde nach seiner roten Karte gegen St. Pauli öffentlich abgewatscht und in der Winterpause verkauft – Wiese wurde von Schaaf nach dem Spiel in Schutz genommen. Nach außen hin mag das (gerade kurz nach dem Spiel) noch vertretbar sein, aber intern muss es klare Worte geben. Ich glaube allerdings nicht, dass Schaaf Wiese wirklich auf die Bank setzt. Hier würde ich mir etwas mehr Vangaalismus wünschen.

2. Abschied von Dominik Schmidt?

Dominik Schmidt gehörte zu den wenigen positiven Figuren der Hinrunde. Mit seiner Entwicklung dürfte kaum noch jemand gerechnet haben. Als die Verletzungsprobleme am größten waren bekam er seine Chance und hat sie auf Anhieb genutzt. Eigentlich sollte die Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrags längst unter Dach und Fach sein. Nun liegen die Verhandlungen darüber erstmal auf Eis und es sieht so aus, als würde Schmidt Werder zum Saisonende ablösefrei verlassen. Die finanziellen Vorstellungen liegen nach Aussagen beider Parteien “meilenweit” auseinander. Ob Werder nun besonders knauserig oder Schmidt besonders gierig ist, kann man ohne die Zahlen zu kennen nicht beurteilen (kolportiert werden bei 120.000 € derzeitigem Gehalt eine Forderung von 840.000 € und ein Angebot von 420.000 € jährlich).

Man fragt sich allerdings, wo Werders Schmerzgrenze liegt bei einem Spieler, der lange Zeit in der 3. Liga zu versauern drohte und sicher nicht zu den Topverdienern gehört. Schmidt ist nicht mehr der jüngste und möchte nun auch finanziell einiges aufholen. Allofs Signal ist klar: Die Zeiten, in denen auch Spieler aus der zweiten Reihe mit lukrativen Verträgen langfristig gebunden wurden, sind nach den schlechten Erfahrungen der letzten Jahre vorbei. Dass dabei ein selbst ausgebildetes Talent ablösefrei den Verein verlässt, nachdem es den Durchbruch in die erste Reihe geschafft hat, hinterlässt jedoch mehr als nur einen schlechten Nachgeschmack. Schmidt ist ein Spieler, der für einen Neuanfang in der kommenden Saison ideal geeignet wäre. Hat hier ein Spieler seinen Marktwert überschätzt oder spart Werder am falschen Ende?

3. Jesus

Nach Denni Avdic und Predrag Stevanovic hat Werder mit Samuel Firmino de Jesus seinen dritten Neuzugang der Winterpause verpflichtet. Der Brasilianer, der vom FC Sao Paolo ablösefrei verpflichtet wurde, ist als zusätzliche Option für die Innen- und Außenverteidigung vorgesehen. Über den Leistungsstand des 24-Jährigen lässt sich derzeit noch nicht viel sagen, doch es dürfte sich eher um eine Option für die Zukunft denn eine sofortige Verstärkung handeln. Damit bestätigt seine Verpflichtung den Kurs, den Werder in der Winterpause eingeschlagen hat: Perspektivisch den Kader verändern, statt ihn für die Rückrunde zu verstärken.

Wer auf qualitativ hochwertigen Ersatz für Hugo Almeida, den langfristig verletzten Naldo oder gar Mesut Özil gehofft hat, dürfte darüber enttäuscht sein. Finanziell scheint Werder nicht auf Rosen gebettet, wobei sich die Frage stellt, ob tatsächlich kaum Geld zur Verfügung steht oder man ein Polster für die magere Zeit ohne internationales Geschäft behalten möchte. Letzteres wäre bei der akuten Abstiegsgefahr nicht unbedingt verständlich, doch angesichts Werders konservativen Finanzpolitik durchaus vorstellbar. Andererseits muss man sich gerade wegen dieser konservativen Finanzpolitik die Frage stellen, warum in einer solchen Krise kein Geld für Verstärkungen vorhanden ist. Ist Werder wirklich einer der finanziell “gesündesten” Vereine Europas? Und falls ja, was nützt einem das, wenn man dafür sehenden Auges in Richtung zweiter Liga marschiert?

4. Problemzone Mittelfeld

Jahrelang war das Mittelfeld Werders Prunkstück. Heute sieht das anders aus. Der Abgang von Mesut Özil konnte bislang nicht kompensiert werden, weshalb die Rufe nach der Verpflichtung eines echten Zehners nicht verstimmen. Ich sehe Werders größeres Problem jedoch schon seit einiger Zeit eine Reihe dahinter. Seit Baumanns Rücktritt hat Werder ein Problem im defensiven Mittelfeld, das durch Bargfredes überragende erste Saison und Frings Formanstieg in der letzten Rückrunde ein Jahr lang kompensiert werden konnte. In dieser Saison überzeugt mich Frings überhaupt nicht und Bargfrede hatte in der Hinrunde ein kleines Formtief zu überwinden.

Dahinter fehlen leider die Backups, die den Stammspielern Druck machen oder sie ersetzen könnten. Wesley kommt wohl am ehesten in Frage, doch der ist seit langer Zeit verletzt. Borowski und Jensen könnten dort aushelfen, spielten aus gesundheitlichen Gründen aber ebenfalls kaum eine Rolle. Niemeyer hat man vor der Saison nach Berlin verliehen, Nachwuchshoffnung Ikeng hat Probleme mit dem Kreuzband und der Disziplin.

Es krankt bei Werder in der Spieleröffnung. Die Bälle werden häufig nach außen oder lang in die Spitze gespielt, weil es im Mittelfeld kaum Anspielmöglichkeiten gibt. Frings ist immer für einen Zuckerpass gut, aber produziert zu viele Fehler und hat im Vergleich zu den Sechsern der Konkurrenz inzwischen deutliche Defizite. Es fehlt ein Passgeber im Mittelfeld, der im modernen Fußball meistens auf der (Doppel-)Sechs anzutreffen ist. Auf einen klassischen Zehner kann man verzichten (siehe Dortmund, Bayern oder Leverkusen), auf Sechser wie Sahin, Schweinsteiger oder Rolfes hingegen kaum. Vielleicht entwickelt sich Wesley in den nächsten Monaten dorthin. Auf dieser Position hat Werder im Sommer aber definitiv eine Baustelle.

5. Rangnick

Angeblich hat sich Klaus Allofs in einem Bremer Restaurant mit Ralf Rangnick getroffen, was zu vielen Spekulationen geführt hat (mehr Details dazu gibt es im Worum-Blog). Allofs bestreitet das und bezeichnet die Spekulationen als “Frechheit”. Einerseits wäre es schon ziemlich unvorsichtig, sich in einem bekannten Restaurant mitten in der Bremer Innenstadt mit einem potenziellen Schaaf-Nachfolger zu treffen. Andererseits kommt das Gerücht wohl von mehreren unterschiedlichen Quellen, was nahelegt, dass da zumindest ein Fünkchen Wahrheit dran sein könnte.

Ich finde es absolut nicht verwerflich, wenn sich unser Geschäftsführer auf die Zeit nach Thomas Schaaf vorbereitet. Es ist ja nicht völlig abwegig, dass Schaaf nicht über den Sommer heraus Werdertrainer bleibt. Den Markt sondieren und erste Gespräche mit potenziellen Kandidaten zu führen, gehört ganz einfach zu Allofs Aufgaben. Allerdings sollte dies auf diskrete Weise passieren und nicht bei einem Treffen im Madame Ho. Es würde jedoch zu Werders derzeitiger Außendarstellung passen.

6. Wohin geht der Trend?

Nüchtern betrachtet hat Werder in diesem Jahr eine solide (Hoffenheim), eine katastrophale (Köln) und eine über weite Strecken gute, am Ende aber schwache Partie (Bayern) abgeliefert. Während man zumindest in der Unbeständigkeit beständig ist, muss man sich langsam fragen, warum Werder seine Leistungen so schlecht dosiert. Lieber gegen die Bayern ohne Gegenwehr deutlich verlieren und dafür gegen Köln bis zum Umfallen kämpfen als andersherum. Zumindest punktetechnisch gesehen würde man damit besser fahren. Normalerweise müsste die Leistung der ersten 60 Minuten am Samstag Hoffnung für die kommenden Partien machen. Da Werder in dieser Saison jedoch kaum mal einen positiven Trend bestätigen konnte, glaubt kaum noch jemand an eine Fortsetzung gegen Mainz.

Das Programm der nächsten Wochen hat es in sich und weitere Aussetzer wie gegen Köln könnten dazu führen, dass Werder immer tiefer im Abstiegsstrudel versinkt. Auch Thomas Schaaf dürfte irgendwann der Geduldsfaden mit seinem Team reißen. Weder personell noch psychologisch bleiben ihm noch große Handlungsmöglichkeiten. Die siebenundzwanzigste Krisensitzung nimmt niemand mehr ernst und die weiterhin gut gefüllte Verletztenliste verhindert größere Umstellungen in der Mannschaft. Fraglich, ob Schaaf bei anhaltendem Misserfolg doch einen großen Umbruch (etwa durch Entmachtung von Frings und/oder Wiese) wagt oder sogar selbst zurücktritt.