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Mit neuem System zu neuen Höhen?

Bevor Sebastian hier ab morgen wieder exklusiv aus dem Trainingslager in Belek berichtet, bringe ich schnell noch meine Hinrundenanalyse. Nachdem der erste Teil rein auf Zahlen basiert war, habe ich im zweiten Teil versucht, Werders neues Spielsystem ein wenig auseinander zu nehmen. Fangen wir ganz hinten an.

Torwartspiel

Der Unterschied zwischen Sebastian Mielitz und Tim Wiese ist offensichtlich. Man hatte sich schon so sehr an die “alte” Torwartschule gewöhnt, dass es nun fast wie eine Revolution wirkt. Dabei spielt Mielitz gar nicht so “modern” wie manch anderer Keeper der Liga. Ein mitspielender Torwart ist er aber in jedem Fall. Er antizipiert gut und versucht häufig, Chancen durch frühes Rauslaufen direkt zu unterbinden. Das wirkt manchmal noch etwas ungestüm, doch ist insgesamt schon ziemlich gut.

Ein weiterer großer Unterscheidungspunkt zur Vorsaison sind die Abwürfe. Mielitz schlägt nur selten lang ab, sondern baut das Spiel meistens durch einen kurzen Abwurf auf. Dieser geht häufig auf einen der Außenverteidiger, insbesondere auf die linke Seite. Allerdings versucht Mielitz häufig, das Spiel durch einen schnellen, langen Abwurf zu beschleunigen. Das Umschalten der Mitspieler klappt jedoch noch zu selten, so dass meistens der Gegner schon alle gefährlichen Räume zugestellt hat, bis ein Mitspieler anspielbar ist.

Aufbauspiel

In der Spieleröffnung ist kaum eine Weiterentwicklung zu erkennen. Werders erfolgreiche Aufbauvariante früherer Jahre, der Vertikalpass vom Innenverteidiger ins (defensive) Mittelfeld, ist im heutigen Fußball kaum noch möglich. Wie schon in der Vorsaison baut Werder das Spiel daher meistens über die Außenverteidiger auf. Das überrascht, denn bei vielen Konkurrenten ist es inzwischen Standard, dass ein “abkippender Sechser” aus dem Mittelfeld die Schaltzentrale im Aufbauspiel übernimmt. Dabei nutzen sie den Außenverteidigerraum, die Außenverteidiger selbst schieben hingegen ins Mittelfeld vor. Bei Werder tun sie dies erst im laufe eines Angriffs, nicht aber in der ersten Aufbauphase.

Der Außenverteidiger wird also vom Torwart oder vom Innenverteidiger angespielt. Letzte Saison hatte dieser nun die Option, das Spiel durch einen Diagonalpass auf einen der Achter zu eröffnen oder selbst den Freiraum zu nutzen, den eine 4-4-2 Defensivformation dem Außenverteidiger gewährt, und den Ball am Fuß nach vorne zu tragen. Im Gegensatz zur Vorsaison hat er nun noch eine Option mehr: Vor ihm steht ein Flügelstürmer, der den direkten Pass nach vorne ermöglicht. Letzte Saison stand ihm diese Möglichkeit erst zur Verfügung, wenn einer der beiden Spitzen den Weg an die Außenbahn gefunden hatte.

Da viele Teams vor allem darauf bedacht sind, das Zentrum dicht zu halten, ist der Vertikalpass auf den Außenstürmer häufig einfacher, als der Pass auf den Achter. Manche Gegner (Mainz, Leverkusen) versuchen durch ihre Spielweise, diese Pässe geradezu zu provozieren, um dann gezielt auf den Außenstürmer pressen zu können. Wenn möglich versucht Werder daher trotzdem, das Spiel nicht einseitig entlang einer Linie aufzubauen, sondern die beiden Achter Hunt und de Bruyne ins Spiel zu bringen. Somit wird das Spiel über den Umweg der Außenverteidiger ins zentrale Mittelfeld getragen.

Von dort sollen nun die Angriffe eingeleitet werden. Hierbei kommt wiederum den Flügeln große Bedeutung zu. Neben dem gewohnten Kurzpassspiel sind lange Diagonalpässe auf die Flügel ein wichtiges Element in Werders Spiel geworden. Die Flügel sind offensiv immer besetzt, da Elia und Arnautovic häufig an der Außenbahn kleben. Den Achtern kommt damit nicht nur die Rolle des Ballverteilens zu. Sie müssen auch die Außenstürmer auf den Flügeln unterstützen, damit diese dort nicht isoliert werden. Der einziger Sechser Junuzovic hat daher auch die Aufgabe, den Achtern zumindest einen Teil dieser Arbeit abzunehmen und schiebt in Ballbesitz mit nach vorne. Wenn nun noch der jeweilige Außenverteidiger nachrückt, kann die Seite “überladen” werden, d.h. Werder hat Überzahl in Ballnähe.

Ich sehe derzeit zwei Grundprobleme in Werders Spielaufbau: Zum einen ist der Aufbau über die Außenverteidiger zu ineffizient. Werders Aufbau ist relativ “linkslastig”, vor allem Mielitz wirft den Ball viel häufiger auf Schmitz als auf Selassie. Es erschließt sich mir nicht, warum der “einfüßigste” Spieler im Team mit der Spieleröffnung betraut werden sollte, wenn man drei kreative Mittelfeldspieler auf dem Platz hat. Zudem ist es für den Gegner relativ einfach, den Weg zurück in die Mitte dicht zu machen, da Werders Spieler statisch ihre Positionen halten und selbst Gegner mit hoher Mannorientierung kaum in ihrer Formation durcheinander gebracht werden. Wie man mit aggressivem Pressing auf die Außenverteidiger jegliche Luft aus Werders Aufbauspiel nehmen kann, hat Freiburg bei Werders doch sehr schmeichelhaften Auswärtssieg dort gezeigt.

Der zweite Schwachpunkt ergibt sich ein Stück weit aus dem ersten: Die Außenstürmer kleben fast immer am Flügel. Dadurch wird das Spiel breit gemacht und theoretisch sollte sich durch die Streckung der gegnerischen Viererkette häufiger Lücken in der Mitte finden lassen. Wenn der Gegner kompakt verteidigt, “verhungert” der Außenstürmer auf der gegenüberliegenden Seite jedoch häufig. Er ist für seine Mitspieler nur mit langen, horizontalen oder diagonalen Bällen erreichbar und muss dann in Ballbesitz erst warten, bis ein Teamkollege auf die Seite gerückt ist, um eine Anspielstation zu haben. Hierdurch vergeht zu viel Zeit, die der Gegner nutzen kann, um kompakt auf seine Seite zu verschieben. Paradoxerweise hatte Werder in der Hinrunde zu viel Breite, während man in der Vorsaison häufig zu wenig Breite im Spiel hatte.

In der Rückrunde sollte man meiner Meinung nach versuchen, den Spielaufbau mehr über Junuzovic oder de Bruyne laufen zu lassen, die Außenverteidiger im Aufbau ein Stück weiter nach vorne schicken und die Flügelstürmer von ihren Fesseln an der Außenlinie befreien. Vor allem Elia dürfte davon profitieren. Allerdings würde diese eigentlich kleine Änderung Auswirkungen auf quasi jeden Mannschaftsteil haben, bräuchte also erneut eine gewisse Zeit, bis alle Abläufe sitzen. Für realistisch halte ich es bei Schaaf aber sowieso nicht.

Flügelspiel

Durch die doppelte Besetzung der Außen hat das Flügelspiel bei Werder deutlich an Bedeutung gewonnen. Dennoch kann man bei Werder nicht wirklich von einer Flügelzange sprechen. Wie eben erwähnt machen Elia und Arnautovic das Spiel meistens sehr breit, wodurch sie immer auch der Gefahr ausgesetzt sind, auf ihren jeweiligen Flügeln isoliert zu werden. Der Vorteil, beide Flügel jederzeit anspielbar zu haben, verringert sich immens, wenn der Ball tatsächlich auf einer der Außenbahnen ist: Der andere Flügel ist dann weit weg und in der Zeit, der der Ball für einen Seitenwechsel braucht, könnte auch der Außenverteidiger nachrücken und die Position einnehmen. Es wäre also vermutlich effektiver, wenn die Außenstürmer zumindest dann wesentlich zentraler agieren würden, wenn der Ball auf dem gegenüberliegenden Flügel ist.

Das Flügelspiel selbst ist vor allem auf Hereingaben von Höhe des Sechzehners ausgerichtet. Sololäufe parallel zur Strafraumlinie mit Torabschluss sieht man eher selten bei Werder. Stattdessen findet sich häufig ein Dreieck aus Flügelstürmer, Außenverteidiger und Achter, das Versucht, sich in Richtung Grundlinie zu kombinieren und von dort aus Petersen per Flanke ins Spiel zu bringen. Eher selten gelingt es dabei (wie bei Elias Torvorlage von der Torauslinie) hinter die Abwehr zu kommen.

Insgesamt verströmen Werders Flügels trotz Arnautovics passabler Torquote zu wenig Torgefahr. Im ersten Halbjahr des Bremer Flügelrevivals hat man noch nicht den Bogen raus, wie man über die Außenstürmer echte Torgefahr erzielt. Auch hier denke ich, dass es förderlich wäre, wenn Elia und Arnautovic nicht so sehr an den Außenbahnen kleben würden und den Ball häufiger in tornaher Position erhalten.

Abschluss

Nils Petersen ist insgesamt ein guter Strafraumstürmer und enorm kopfballstark, aber technisch vor allem im Vergleich zu einem Claudio Pizarro doch limitiert. Auch wenn Werders “schlechte Chancenverwertung” (wie im letzten Post gezeigt) vor allem in den Köpfen von uns Fans existiert, hätte vor allem Petersen mit einer besseren Grundtechnik sicher 2-3 Tore mehr erzielt.

Ansonsten fehlt es Werder teils an Präsenz im Strafraum. Der Weg für die Außenverteidiger ist weit, so dass Petersen teilweise auf sich allein gestellt ist, wenn keiner der Achter schnell mit vorstößt. Hier ist vor allem bei Aaron Hunt auffällig, dass er den Weg in den Strafraum scheut, sei es auf Anweisung oder aus eigenem Antrieb. Er bleibt fast immer an der Strafraumgrenze stehen, auch wenn die Spielsituation etwas anderes erfordern würde. Somit ist Werder noch zu sehr von Petersen oder individuellen Geniestreichen von Hunt oder de Bruyne abhängig.

Pressing

Einer der größten Unterschieden zur Vorsaison ist das deutlich verbesserte Pressing. Letzte Saison zählte Werder zu den pressingschwächsten Teams der Liga. Man verzichtete (besonders in der Rückrunde) fast völlig auf Angriffspressing und auch das Gegenpressing war nicht gut. In der Hinrunde 11/12 kassierte man in Kombination mit einer hoch stehenden Viererkette so viele Kontertore. In der Rückrunde verteidigte Werder tiefer, doch trotzdem blieb man anfällig für Gegentore.

In dieser Saison wollte man das Spiel wieder mehr in die gegnerische Hälfte verlagern. Das gesamte Team beteiligt sich am Pressing. Petersen ist hierbei eine große Bereicherung, weil sein Spiel ohne Ball auf gutem Niveau ist und er viele Wege gegen die gegnerischen Innenverteidiger macht. Meistens presst Werder in einem 4-1-4-1, wobei die beiden Außenstürmer sehr mannorientiert verteidigen. Je höher die gegnerischen Außenverteidiger angreifen, desto tiefer stehen Elia und Arnautovic. Mitunter ergibt sich so (wie z.B. gegen Leverkusen) eine Art 6-1-2-1 Defensivformation. Ein 4-3-3 sieht man im Pressing dagegen eher selten. Es sind meist die Achter, nicht die Außenstürmer, die Petersen an vorderster Front unterstützen. Gelegentlich presst Werder auch in einem 4-4-2, am deutlichsten wohl gegen Hoffenheim, wo Ignjovski und Fritz meist eine Doppelsechs gaben.

Mit dem Pressing hat sich auch das Umschaltspiel nach Ballgewinn verbessert. Gerade wegen den oben besprochenen Problemen im Aufbauspiel haben die Konter einen höheren Stellenwert in Werders Spiel bekommen. Besonders auswärts spielt Werder in dieser Saison häufig mit einer Kontertaktik. Die nötigen Umschaltspieler dafür hat man in den Reihen. Besonders Junuzovic ist hier hervorzuheben, der das Spiel nach Ballgewinn oft schnell macht. Allerdings spielt Werder viele gute Kontergelegenheiten unsauber zu Ende. Auf mich wirkt es nicht selten so, dass die Spieler nicht genau wissen, welchen Laufweg sie wählen sollen, was es dem ballführenden Spieler erschwert, den Angriff schnell zum Abschluss zu führen.

Das Umschaltspiel nach Ballverlust ist noch immer ausbaufähig. Insbesondere die beiden Achter schalten hier gerne mal ab und brauchen zu lange, um nach verloren gegangenen Bällen den Defensivmodus zu finden. Gerade wenn man sieht, wie hart und unermüdlich bei vielen Top-Teams gegen den Ball gearbeitet wird, sollten Spieler in unmittelbarer Ballnähe sofort ins Gegenpressing übergehen, bzw. den Weg zurück in die Defensivordnung finden. Abwinken und unbeteiligtes nebenher Traben möchte ich in der Rückrunde nicht mehr sehen.

Defensives Mittelfeld

Die meisten Trainer hätten auf Werders langjährige Probleme im defensiven Mittelfeld wohl reagiert, indem sie zunächst eine solide Doppelsechs mit wenig Offensivdrang installieren. Schaaf bleibt auch im neuen System bei einer Lösung mit nur einem nominellen Sechser. Dass dieser im Normalfall Zlatko Junuzovic heißt und eigentlich bislang im offensiven Mittelfeld anzutreffen war, macht die Sache nicht uninteressanter. Junuzovic spielt eine starke Saison, ist sehr fleißig und laufstark. Als Staubsauger und Lückenfüller hat er einen großen Aktionsradius.

Durch das weite Aufrücken der beiden Achter im Pressing bleibt für Junuzovic aber häufig extrem viel Raum zum Abdecken. Eigentlich müsste er ein Stück nachrücken, um den Abstand zu Hunt und de Bruyne gering zu halten. Das dabei entstehende und an dieser Stelle häufig diskutierte Loch vor der Viererkette kann von clever agierenden Gegnern ausgenutzt werden. Werders Antwort darauf besteht darin, dass die Innenverteidiger häufig antizipativ aus der Kette herausrücken, was jedoch in ihrem Rücken eine neue Lücke entstehen lässt.

Auch offensiv kommt Junuzovic eine tragende Rolle zu. Im Spielaufbau rückt er häufig weit auf und überlässt de Bruyne den defensivsten Part im Mittelfeld. Im Laufe des Angriffs nimmt er dann jedoch meistens wieder die tiefste Mittelfeldposition ein.

Insgesamt ist Werders Problem vor der Abwehr alles andere als gelöst. Dank Junuzovics individueller Stärke funktioniert das System einigermaßen, aber insgesamt wirkt Werders Mittelfeld zu unausgeglichen und zu offensivorientiert. Hier holen andere Mannschaften mit individuell schwächeren Spielern mehr heraus.

Abwehrkette

Früher galten die Außenbahnen als Werders große Schwäche, weil hinter den aufgerückten Außenverteidigern und der generell sehr hoch verteidigenden Viererkette Raum für Konter bestand. Heute verteidigt Werder generell tiefer und im Gegensatz zu vielen anderen Mannschaften rücken die Außenverteidiger erst spät mit auf. Zudem werden sie defensiv seit dieser Saison von den Außenstürmern gut unterstützt. Eigentlich sollte diese Schwachstelle nun also behoben sein. Dennoch kassiert Werder häufig Gegentore über die Außen. Es sind allerdings weniger die Konter, die Werder das Leben schwer machen, sondern mehr die Flanken. Etliche Male musste man Gegentore nach Flanken hinnehmen, obwohl man im Strafraum in Überzahl war. Das Zentrum wird hierbei nicht gut verteidigt. Es fehlt an Ballorientierung, vor allem wenn die Flanken in die Schnittstellen zwischen Innen- und Außenverteidiger kommen.

Fazit

Werder hat sich in einigen Belangen deutlich verbessert. Hierzu zählen Flügelspiel, Pressing und teilweise auch das Umschaltspiel. In anderen Bereichen ist hingegen kaum ein Fortschritt zu erkennen. Das Loch im Zentrum besteht noch immer und kann nur durch die Aufmerksamkeit von Junuzovic und den Innenverteidigern partiell geschlossen werden. Das Aufbauspiel ist relativ leicht zu unterbinden und es fehlt an Alternativen. Das defensive Umschalten ist ebenfalls noch nicht so gut, wie es sein sollte.

Dazu haben sich ein paar neue Probleme aufgetan. Statt zu wenig hat man nun eher zu viel Breite im Spiel, dafür fehlt in der Mitte die Präsenz im Strafraum, für die zu oft allein Petersen zuständig ist. Es gibt jedoch auch neue Chancen, die der Umbruch mit sich bringt. Werder hat ein junges und lernfähiges Team. Die meisten Spieler sind taktisch gut ausgebildet und es gibt nur wenige Stars, bzw. solche, die sich dafür halten.

Wie in den letzten beiden Halbserien zeigte sich auch diesmal, dass vor allem in der Vorbereitung gut gearbeitet wurde. Der Umbruch ist auch im Spielsystem gelungen und die ersten Fortschritte waren (trotz meiner Skepsis) zu Saisonbeginn erkennbar. Leider war es dann wie auch schon in der letzten Saison: Im Laufe der Hinrunde gab es viel Stagnation. Der Spielaufbau wurde kaum verfeinert, die Effizienz der Konter nicht gesteigert und auch defensiv ist man weiterhin so anfällig, wie in den letzten beiden Jahren. Es wirkt auf mich so, als warte man einfach darauf, dass sich das Team besser einspielt und dann schon alles besser klappt.

Vor der Rückrunde stellt sich nun die Frage, wie Thomas Schaaf diese Defizite beheben will. Es muss vor allem defensiv eine deutliche Steigerung her, wenn man den vielen Worten Taten folgen lassen und ins internationale Geschäft einziehen will. Mit ein paar guten Ansätzen wird sich am Saisonende niemand zufrieden geben wollen, erst recht nicht, wenn dies die gleichen Ansätze sind, die so schon im September zu sehen waren und seitdem nicht weiterentwickelt wurden.

Die Hinrundenbilanz:

Teil 1: Werders Hinrunde in Zahlen
Teil 2: Mit neuem System zu neuen Höhen?
Teil 3: Zeugnisausgabe – Die Einzelkritik