Schlagwort-Archiv: Wechsel

Pizarro zu den Bayern – Die Überraschung, die keine ist

Glaubt man dem Münchner Merkur, steht Claudio Pizarros Wechsel zum FC Bayern bereits fest. Auch die in Werder-Fragen für gewöhnlich gut informierte Kreiszeitung Syke bezeichnete den Wechsel als fix. Nach dem Spiel zwischen Werder und Bayern am Wochenende soll dann auch offiziell Vollzug gemeldet werden. Allofs dementiert noch und auch Pizarro und die Bayern schweigen, doch es ist davon auszugehen, dass es sich nur um die übliche Hinhaltetaktik handelt.

Schon länger war über einen möglichen Wechsel des Peruaners spekuliert worden und in Bremen sorgt die Personalie verständlicherweise für viel Wirbel. Pizarros derzeit dürftige Leistungen tragen ihr übriges dazu bei, die Gemüter hochkochen zu lassen. Warum, so lautet die vorwurfsvolle Frage, setzt sich Pizza lieber bei den Bayern auf die Bank, als bei Werder zu spielen?

Blendet man die Emotionen aus, ist der Wechsel – so er denn zustande kommt – ein logischer Schritt und auch für Werder eine Entwicklung mit Vorteilen – neben dem offensichtlichen Nachteil, dass man einen der besten Stürmer der Vereinsgeschichte verliert.

Dass Pizarro einem Wechsel zu Bayern München nicht abgeneigt sein würde, ergibt sich schon aus seiner Vita. Es wird gerne übersehen, dass er ebenso lange bei den Bayern spielte (6 Jahre), wie bei Werder. Finanziell wird er sich durch den Wechsel nicht verschlechtern, zumal er ablösefrei kommt. Bleibt die Frage der sportlichen Perspektive. Dass die Chance auf Titel und Champions League bei den Bayern größer ist, als bei Werder kann man nicht einmal durch die grünweißeste aller Fanbrillen übersehen. Auch die Aussichten auf Einsätze sind angesichts der mutmaßlich wieder hohen Anzahl an Spielen nicht so schlecht, wie von einigen Werderfans angenommen. Zwar dürfte Mario Gomez weiterhin Stürmer Nummer 1 bleiben, doch wäre Pizarro als erste Option dahinter immer ein Kandidat für Einwechslungen  und rotationsbedingt dürften auch Einsätze in der Startelf für Pizarro drin sein. Der Körper des Peruaners spielte schon in den letzten beiden Jahren nicht immer mit, sodass eine geringere Anzahl an Spielen durchaus sinnvoll ist.

Auch für Werder hätte der Wechsel einen Vorteil, der kurzfristig erstmal ein Nachteil ist: Pizarro überspielte mit seinen Toren in den letzten Jahren häufig die Unzulänglichkeiten im Bremer Spiel. Die Abhängigkeit von Pizarro wurde im Saisonverlauf immer offensichtlicher. Fällt diese “Lebensversicherung” weg, sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, sich weiter in die Tasche zu lügen. Werder ist ein Verein, der sich mit Veränderungen schwer tut. Je offensichtlicher die Notwendigkeit von Neuerungen wird, desto weniger kann man sich dagegen wehren. Natürlich wird Werder durch den Wechsel vorerst geschwächt. Andererseits kann nun kein anderer Stürmer mehr auf die Übermacht Pizarros verweisen, an dem es nun mal kein Vorbeikommen gäbe. Werders Offensivabteilung wird voll gefordert sein und mittelfristig wird sich das meiner Meinung  nach bezahlt machen.

So traurig der Weggang eines genialen Spielers und Sympathieträgers ist, für Werder bietet er eine weitere Chance zur Erneuerung. Wenn der Umbruch in der kommenden Saison nicht gelingt, dann fällt man dieses Mal richtig auf die Nase – solange, bis man seine Lektionen gelernt hat.

Notizen aus Belek

Wie im letzten Jahr ist Sebastian Cario wieder vor Ort in Werder Bremens Trainingslager in Belek und wird hier im Blog in den nächsten Tagen regelmäßig seine Eindrücke niederschreiben. Ich freue mich schon sehr auf Einblicke in das direkte Umfeld der Mannschaft. Vor allem zum heute alles dominierende Thema, den Wechselgedanken von Naldo, erhoffe ich mir ein paar Erkenntnisse.

P.S. Werder-Fan Sebastian schreibt in seinem Blog über Online Marketing & Co. Schaut mal vorbei, wenn euch das Thema interessiert.

Danke, Per!

Zum Ende der Transferperiode kam er also doch noch zustande: Der Wechsel von Per Mertesacker zum FC Arsenal, der seit Jahren im Raum stand; solange, dass man ihn schon ins Reich der ewigen Transfersagen verbannen wollte. Mit Merte verlässt Werder nicht nur der Kapitän und ein großer Sympathieträger, sondern auch ein weiterer Spieler, der für die erfolgreiche Ära Schaaf steht.

Debüt gegen Eto’o und Messi

Als Per Mertesacker im Sommer 2006 verpflichtet wurde, war er bereits gestandener Nationalspieler, beteiligt am Sommermärchen und trotz seines jungen Alters schon mit einiger Erfahrung. Es war eine Zeit, in der Werder einen Quantensprung vollzogen hatte und dank regelmäßiger Champions-League-Einnahmen bei den Einkäufen nicht mehr nur auf Schnäppchen und hervorragendes Scouting setzen musste, sondern sich auch Spieler mit geradlinigem Lebenslauf leisten konnte. Was 2004 mit Miroslav Klose begann und 2005 mit Torsten Frings fortgesetzt wurde, erreichte 2006 mit den Verpflichtungen von Diego, Pierre Womé, Clemens Fritz und eben Mertesacker seinen Höhepunkt. Endlich schien man das Team auch auf dem Papier einmal verstärken zu können, musste Spieler von damals (mindestens) gehobener internationaler Klasse wie Klose und Frings nicht abgeben und konnte auch deshalb den Abschied von Spielmacher Johan Micoud relativ gut und nahtlos kompensieren.

Mertesacker kam verletzt nach Bremen und konnte in den ersten Spielen nach seinem Wechsel noch nicht mitwirken. Er musste von der Tribüne verfolgen, wie sein neues Team einen geglückten Saisonstart mit Niederlagen gegen Schalke und Stuttgart sowie ein Unentschieden gegen den HSV in ein kleines Debakel verwandelte. Nach dem Sieg im Ligapokal und einer ansprechenden Vorbereitung war man schließlich als einer der Topfavoriten auf die Meisterschaft in die Saison gestartet. Auch in der Champions League Gruppenphase, in der man mit dem FC Barcelona und dem FC Chelsea die vermeintlich größten Brocken erwischt hatte, musste nach der Auftaktniederlage in London im Heimspiel gegen Barcelona dringend ein Punkt her. Mertesackers Debüt fiel ausgerechnet auf dieses Spiel, das im Nachhinein als Wendepunkt einer überaus erfolgreichen Hinrunde gewertet wurde. Werder trat mit neun deutschen Spielern (Wiese, Fritz, Mertesacker, Schulz, Baumann, Frings, Borowski, Klose, Hunt – allesamt früher oder später Nationalspieler) gegen das Starensemble um Ronaldinho an und bot eine herausragende Leistung. Bis kurz vor Schluss führte Werder gegen den Champions-League-Sieger und ließ nur wenige Chancen zu – auch weil Mertesacker von Anfang an mit seinem Partner Naldo in der Innenverteidigung funktionierte. Kurz vor Schluss erzielte ein Einwechselspieler (ein gewisser Lionel Messi) noch den Ausgleich für die Katalanen und verhinderte so die große Überraschung.

Führungsspieler mit kleinen Schönheitsfehlern

Im Prinzip brachte Mertesacker schon damals alle Eigenschaften mit, die seine Zeit in Bremen prägten: Solidität, Verlässlichkeit, Zweikampfstärke, gute vertikale Spieleröffnung. Dazu war er charakterlich eine große Bereicherung. Nie hatte man das Gefühl, dass er sich in den Mittelpunkt drängen oder mit großen Sprüchen auf sich aufmerksam machen wollte. Dennoch war er kein Mitläufer, sondern übernahm sukzessive mehr Verantwortung, als die alte Führungsgarde um Baumann, Diego und Frings sich dem Ende ihrer jeweiligen Werderzeit näherten. In Zeiten flacher Hierarchien und antiquierter Führungsspielerdiskussionen stellt Mertesacker den Gegenentwurf (nach Prägung von Frank Baumann) dar: Neben dem Platz eher ruhige Töne anschlagen, aber sich auf dem Platz nicht der Verantwortung entziehen. In dieser Hinsicht ist er ein gutes Vorbild für viele Spieler der neuen Generation und steht wohl auch deshalb trotz längerer Formkrise bei Bundestrainer Joachim Löw weiterhin hoch im Kurs.

Dennoch kann man Mertesackers Zeit bei Werder Bremen nicht auf diese positiven Aspekte beschränken. Schaut man zurück auf die fünf Jahre fällt es schwer, auf dem Platz eine große Entwicklung zu erkennen. Merte spielte auf hohem Niveau, als er zu Werder kam und er spielt auch heute noch auf hohem Niveau. Die Schwachstellen, die er 2006 in seinem Spiel hatte, konnte er bis heute nicht nachhaltig verbessern. Seine tiefe Formkrise im letzten Jahr kam zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Jahrelang hatten Naldo und Mertesacker die kleineren Formschwankungen des jeweils anderen gut kompensieren können. Nun fehlte der Brasilianer verletzt und Mertesacker konnte der wackeligen Viererkette lange Zeit keinerlei Stabilität verleihen. Sein Ruf hat unter der letzten Saison und der durchwachsenen WM in Südafrika gelitten. Der ersehnte Wechsel zu einer der Topmannschaften der Premier League schien nach der Verletzung in weite Ferne zu rücken. Nach seiner Genesung zeigte er jedoch erstaunlich starke Leistungen und ist wohl auch deshalb für Arsène Wenger nach dem desaströsen Saisonstart der Gunners die erste Option für eine Verstärkung der Innenverteidigung gewesen.

Wie groß ist der Verlust für Werder?

Ob Mertesacker die Herausforderung Arsenal erfolgreich bewältigen wird, will ich an dieser Stelle nicht erörtern. Ich wünsche es ihm auf jeden Fall. Bei Werder hinterlässt er definitiv ein Loch. Über seinen Status in der Mannschaft besteht keinerlei Zweifel. Menschlich ist er ein großer Verlust für diese sich im Umbruch befindende Mannschaft, doch auch auf dem Platz sollte man Mertesackers Bedeutung nicht unterschätzen. Die sich anbahnende Rückkehr von Naldo und die Verpflichtung von Andreas Wolf und Sokratis Papastathopoulos mögen den sportlichen Verlust in Grenzen halten, aber man sollte nicht erwarten, dass sein Weggang völlig Reibungslos kompensiert wird. Durch den späten Zeitpunkt des Wechsels steht Thomas Schaaf nun vor einem Problem: Er muss abwägen, ob er Mertesacker vorübergehend – bis zu Naldos Rückkehr – durch Sebastian Prödl ersetzt oder die bislang recht solide Defensivabteilung komplett durcheinander wirbelt: Sokratis in die Innenverteidigung und den im Mittelfeld aufblühenden Fritz zurück auf die rechte Abwehrseite. Im ersten Fall würde Andreas Wolf, der bislang nicht immer überzeugt hat, wohl für längere Zeit in der Innenverteidigung gesetzt sein. Im zweiten Fall könnte sich im Mittelfeld die Chance für Neuzugang Aleksandar Ignjovski bieten. Nachdem Schaaf seine favorisierte Formation für diese Saison gefunden hat (was ihm letzte Saison bis weit in die Rückrunde nicht gelang), wird er wenig erfreut über diese Veränderung sein.

Mach‘s gut, Per! Danke für die tolle Zeit. Du wirst immer ein Spieler sein, an den man sich bei Werder gerne erinnert.

Ende einer gescheiterten Beziehung

Rudi Völler, Karl-Heinz Riedle, Claudio Pizarro, Ailton, Miroslav Klose – Werder Bremen hat eine lange und erfolgreiche Stürmertradition. In den letzten Jahren ist es jedoch nicht gelungen, einen würdigen Nachfolger dieser großen Namen zu etablieren. Mit Hugo Almeida verlässt nun der aussichtsreiche Kandidat nach viereinhalb insgesamt enttäuschenden Jahren den Verein.

Der beste Stürmer der letzten vier Jahre?

Im Sommer 2007 wechselte Miro Klose zu Bayern München. Wer ist der beste Stürmer, den Werder seitdem verpflichtete? Ganz klar, Claudio Pizarro. Und dahinter? Wird es schon eng. Am ehesten kann man noch Boubacar Sanogo nennen, der wenigstens ein halbes Jahr lang ein wirklich guter Klose-Nachfolger war. Die restliche Liste der Bremer Verpflichtungen für den Angriff liest sich dann so: Said Husejinovic, Marko Futacs, Pascal Testroet, Marcelo Moreno, Sandro Wagner, Marko Arnautovic. Wie man sieht hat Werder eher auf junge Spieler gesetzt, die den Durchbruch (noch) nicht geschafft haben.

Mit Pizarro hatte man immerhin eine klare Nummer 1 im Angriff, hinter dem sich die anderen Stürmer langsam an die erste Elf heranpirschen sollten. Seitdem Thomas Schaaf nur noch mit einer Spitze spielt, ist diese Aufgabe nicht unbedingt einfacher geworden (wobei hier die Frage zu stellen ist, ob die Systemumstellung nicht auch an mangelnder Qualität im Angriff lag). Bleibt die Wahl, ob man lieber mit Platzhirsch Pizarro oder den Mittelfelddribblern Marin und Hunt in der Reihe dahinter konkurrieren möchte.

Der verhinderte Weltklassestürmer

Während diese Konkurrenzsituation für den einen oder anderen Stürmer vielleicht eine zu große Aufgabe darstellt(e), ist Hugo Almeida vor allem an sich selbst gescheitert. Die Zweifel an seinen Fähigkeiten sind in Fankreisen trotz seines Kultstatus zwar nie ganz verschwunden. Schaaf und Allofs jedoch machten immer wieder deutlich, dass sie im Portugiesen ein riesiges Sturmtalent sahen. Je genauer man Almeida beobachtete, desto mehr konnte man ihre Einschätzung nachvollziehen. Trotz seiner teils ungestümen Bewegungen brachte er alles mit, was es für eine große Karriere als Mittelstürmer braucht: Schnelligkeit, Physis, Kopfballstärke, Durchsetzungsfähigkeit. Und dann dieser Wahnsinnsschuss!

Leider konnte man über die Jahre nur eine sehr langsame Verbesserung bei Almeida beobachten. Zwar spielte er selten wirklich schlecht, hatte im Gegensatz zu etwa Markus Rosenberg nicht mit längeren Formkrisen zu kämpfen, doch die offensichtlichen Schwächen in seinem Spiel hat er auch im Winter 2010 noch nicht beseitigt. Noch immer verspringt ihm bei der Mitnahme zu häufig der Ball. Noch immer fehlt ihm vor dem Tor die Übersicht. Noch immer geht bei ihm Schusshärte über Genauigkeit. Noch immer fehlt ihm im Zweikampf die Cleverness und er begeht zu viele Stürmerfouls. Noch immer lässt er sich zu Dummheiten, wie der Tätlichkeit im Spiel gegen St. Pauli, hinreißen. Ein Spiel, dass seine Werder-Karriere (wenn auch etwas extrem) gut zusammenfasste.

Trotz dieser Mankos ist Almeida ein guter Stürmer und genau hier liegt das Problem: Er kommt damit durch, nicht alles aus sich heraus zu holen. Besonders Klaus Allofs wird nicht müde zu betonen, dass Hugo das Zeug dazu hat, einer der besten Stürmer Europas zu werden. Davon ist er noch ein gutes Stück entfernt und angesichts des fortschreitenden Alters dürfte es für einen solchen Leistungssprung auch bald zu spät sein. Momentan macht er den Eindruck eines in der Entwicklung stehengebliebenen Hochbegabten.

Anspruch und Realität

Woran es am Ende gelegen hat, wird wohl nur Hugo Almeida selbst wissen. Er hat Werder – wie viele andere vor ihm – als Sprungbrett zu einer großen internationalen Karriere gesehen. Eine Zwischenstation, die ihn in den Fokus der europäischen Elite bringen sollte. Nach viereinhalb Jahren an der Weser kann er noch immer kaum Deutsch, was in der heutigen Fußballwelt nicht ungewöhnlich sein mag, jedoch nicht für große Identifikation mit dem Verein spricht. Wesentlich schlimmer für Almeida ist jedoch, dass er es in diesen viereinhalb Jahren nicht zum unumstrittenen Stammspieler auf seiner Durchreisestation brachte.

Nicht weiter verwunderlich also, dass Klaus Allofs nicht bereit war, dem Spieler die geforderte satte Gehaltserhöhung zu gewähren. Kurz vor Weihnachten fand er ungewöhnlich deutliche Worte für Almeidas Verhalten und stellte klar, dass unter diesen Umständen eine Vertragsverlängerung kein Thema mehr war. “Erwartungshaltung des Spielers und das, was wir machen können und für sinnvoll halten – da liegen wir meilenweit auseinander”, sagte Allofs in der Kreiszeitung. Als “total unprofessionell” bezeichnete er Almeidas Verhalten im Spiel gegen St. Pauli und stellte dabei auch dessen Mannschaftsdienlichkeit in Frage: “Er muss sich immer fragen, was er für die Mannschaft tun kann. Aber tut er das?”

Ersatz aus den eigenen Reihen?

Nach diesen Auseinandersetzungen ist eine vorzeitige Trennung die einzig sinnvolle Lösung. So bekommt man zumindest noch eine kleine Ablöse und muss keinen unzufriedenen Spieler durch den Abstiegskampf schleppen. Fraglich ist jedoch, wie Werder den Qualitätsverlust kompensieren will. Immerhin war Almeida in weitgehender Abwesenheit Pizarros Werders torgefährlichster Stürmer und die Alternativen Wagner und Arnautovic haben bislang nicht bzw. nicht vollständig überzeugt. Gleichzeitig stellt Allofs jedoch klar, dass kein Geld für einen großen Transfer jenseits der 3 Mio. Euro zur Verfügung stünde. Für weniger dürfte man jedoch kaum gleichwertigen Ersatz bekommen.

Deshalb könnte nun die Stunde der Nachwuchsstürmer schlagen. Mit Lennart Thy, Pascal Testroet und dem etwas stagnierenden Onur Ayik stünden junge Spieler bereit, die ungeduldig auf ihre Chance in der Profimannschaft warten. Nun wäre die Gelegenheit gut, sie in den Kader einzubauen. Es ist für sie sicher einfacher, sich zunächst im Abstiegskampf zu beweisen, als direkt auf Champions-League-Niveau. Kurzfristig dürfte man trotzdem weiterhin abhängig von Pizarro bleiben.

Trotz meiner Kritik wünsche ich Hugo Almeida alles Gute bei Besiktas. Ich habe ihn immer gerne gemocht und bin schon etwas traurig, dass er seinen absoluten Durchbruch bei Werder nicht geschafft hat.